"Filter gesucht: Die #Reizüberflutung durch digitale Informationen stellt eine große Belastung für unser Gehirn, aber auch die #Gesellschaften dar, warnen Wissenschaftler. Sie fordern, die digitale #Informationsflut im Alltag einzudämmen. Regierungen müssten Maßnahmen gegen die „#Informationsverschmutzung“ ergreifen. Die Experten stellen die Reizüberflutung im heutigen Digitalzeitalter damit auf eine Ebene mit Luft-, Wasser- und Umweltverschmutzung."

https://www.scinexx.de/news/technik/wie-schaedlich-ist-die-digitale-informationsflut/

Wie schädlich ist die digitale Informationsflut?

Filter gesucht: Die Reizüberflutung durch digitale Informationen stellt eine große Belastung für unser Gehirn, aber auch die Gesellschaften dar, warnen

scinexx | Das Wissensmagazin
@mbms
Erinnert mich an ein Buch aus den 80igern: Innenweltverschmutzung von J.von Scheidt.
""Medienverschmutzung darf man immer dann annehmen, wenn die unbewußten Zerstörungsimpulse entweder negiert werden ("heile Welt") oder unkortrolliert wuchern"
Zu seiner Zeit gab es kein Internet.
Hab eben ins Buch geschaut (nach Jahrzehnten). Es wirkt, wie aus einer anderen Zeit /Kultur, in der der Autor noch um das kämpft,was er wohl für sich als "rein" kennenlernte.Was heute ist, nahm da seinen Anfang.
@werawelt Das Default Mode Network (DMN) in unserem Gehirn ist unter anderem wichtig für unsere Regenerationsfähigkeit, Kreativität, Problemlösefähigkeiten, Selbstreflexion, emotionale u. soziale Kompetenzen. Das DMN wird permanent gestört bzw. nie aktiviert, wenn es unter "Dauerbeschuss" durch digitale Medien steht. Interessant dazu auch das Buch von Volker Busch: "Kopf frei!"
@werawelt Ob ich die Forderung der Wissenschaftler an die Politik unterstützen würde, weiß ich nicht. Während sich niemand z.B. gegen Feinstaub wehren kann, kann sich aber jeder ein bisschen gegen selbst gewählte Informationsüberflutung schützen, wie auch gegen Karies. Aufklärung in Sachen Medienkompetenz und Gedankenhygiene finde ich in dem Fall wahrscheinlich sinnvoller als ein Verbot durch die Politik.
@mbms Verbote sind tatsächlich oft heikel zB. im Freizeitbereich.
Dadurch,daß die Digialisierung und "Appisierung" so tief in den Alltag eindringt und als selbstverständlich von den meisten empfunden wird,prägt es die jüngeren Generationen.Die Kommerz-Soz.Media gehören zur normalen "Unterhaltung" dazu. Der Digitalzwang wird aber auch von Institutionen wie Bahn oder Krankenkasse(E-Krankenakte) voran getrieben. Rückzug scheint viel schwerer zu sein als für Menschen, die noch anders geprägt sind.
@werawelt Ja. Das stimmt. Ich habe zwar mit 12 angefangen eigene Programme auf dem Heimcomputer zu schreiben (Anfang der 80er), aber mein erstes Handy (Smartphone) erst mit 40 gekauft und es schnell bereut, plötzlich für alle "on demand" verfügbar zu sein. Wenn ich mir vorstelle, dass manche Kleinkinder heutzutage schon mit einem Tablet ausgestattet werden, damit sie still sind, wird mir ganz übel. Es wundert mich nicht, dass viele junge Leute sich das nicht mehr anders vorstellen können. (1/2)
@werawelt (2/2) Aber ich lese von Zeit zu Zeit, dass viele sich plötzlich "Dumb-Phones" kaufen, die nichts können als ein 90er-Jahre Handy. Ein Hoffnungsschimmer. 🙂 In der Stadt sprechen mich manchmal v.a. ältere Leute an und freuen sich, dass sie endlich mal jemanden sehen, der nicht ständig in sein Handy starrt... So, ich habe für heute erstmal genug am Bildschirm gearbeitet und gehe gleich in den Park, kurz abschalten. 👋🏻
@mbms Das "Dumb"-Phone nenne ich heute noch "Handy". Und meines besitze ich bald 20 Jahre - mit einer der besten Handy-Kameras,die ich kenne! Kein Browser vorhanden. Nur SMS ist möglich. Echt oldschool aber treu und toll. Bei Bedarf könnte man es sogar reparieren, vorsorglich hab ich ein paar Ersatzteile mal bei Ebay geholt samt der Anleitungen. Ich hoffe, ich habe es noch die nächsten 20 Jahre 😉
Ein gewonnenes Smartphone+ein teures Tablet gingen nach wenigen Jahren dagegen kaputt. Nie wieder!