Bitte alle, die mit dem Argument kommen bitte zuerst an die Front. Damit es nicht bei leeren Worten bleibt.
@Parabel @ndaktuell Du möchtest also, dass deine Regierung dich im ernstfall beschützt, aber es ist dir egal, wie sie das bewerkstelligen soll, solange du ein sicheres Gefühl hast, moralisch auf der richtigen Seite zu stehen und dich Pazifist zu nennen.
Ich könnte deinen Scheinargument ja zerpflücken, aber das lohnt nicht.
De facto befinden wir uns nicht mehr in den 1990er Jahren. Vielleicht einfach mal das wunschdenken an die Realität anpassen.. Die beißt uns noch früh genug in den Arsch ...
@AndyGER @ndaktuell
Nein. Das interpretierst du rein und liegst völlig daneben.
Meine Regierung ist nicht in der Gefahr als NATO Mitglied von RUS überrannt zu werden.
Ich kenne die Militär Stärken und lasse mich nicht von irrationalen Angstmachern aus der Öffentlichkeit einschüchtern.
Ermöglicht hat dies eine gute Idee: Vermeidung von Krieg durch Partnerschaft.
Meine Regierung soll aber auch außerhalb der NATO dieses Konzept beherzigen, was ja leider sehr oft "fehlgeschlagen" ist.
Wenn es Leute wie du gibt, die trotzdem zur militärischen Auseinandersetzung durch Aufrüsten rufen, und nichts anderes ist die Wiedereinführung von mehr Soldaten in das Militär, dann sollen diese Personen bitte selbst erst Mal zur Front. Das gilt auch für alle Politiker und Lobbyisten inklusive deren Kinder und Enkel.
Ich weiß was Krieg bedeutet. Ich kenne die Opfer, die Soldaten und die Folgen für die Umgebung.
Wenn das Verstehen der Traumata für alle diese drei Aspekte Pazifismus ist, dann bin ich ein Pazifist. Wie nennt man dann aber jene kriegsbereiten Menschen?
@Parabel @ndaktuell Ich liege sicherlich nicht daneben, sondern ich habe einen anderen Standpunkt.
Es gibt übrigens nur eine Front, wo du Menschen hinschicken möchtest, die nicht deiner Meinung sind. Das wäre die in der Ukraine. Und das ist natürlich nicht ohne weiteres möglich.
Ganz davon abgesehen haben wir in Deutschland und Österreich keine funktionierende Bundeswehr mehr. Keine funktionierende Armee. Im Gegensatz zu anderen Staaten, die auch mehr investieren.
Wir verlassen uns auf ...
@Parabel @ndaktuell ... Andere und vor allem auf die USA.
Leider hat sich die Lage in Europa und in der Welt drastisch geändert in den letzten 20 Jahren und im Vergleich zu den 1990ern.
Amerika ist kein verlässlicher Partner mehr. Spätestens, wenn Trump wieder regiert. Europa und auch Deutschland muss eigenständiger werden.
Dann war der ernstfall vor 20 Jahren unwahrscheinlich, hat sich dies inzwischen ins genaue Gegenteil verkehrt.
Naiv zu glauben, dass es so weitergeht ...
@AndyGER
1. Real hat auch sich keine Verkleinerung der NATO ereignet in den letzten 20 Jahren.
2. Zumal der Krieg mit Personal nicht mehr allein das entscheidende Kriterium ist, wie man eindeutig an der Ukraine derzeit sieht.
3. Des weiteren hat bereits jetzt die NATO auch ohne zusätzliche Mobilisierung das dreifache an aktiven Soldaten, das 1,5 fache an Reservisten im Verhältnis zu RUS.
4. Vom Budget und der Ausstattung muss ich gar nicht anfangen, geschweige denn von dem technischen Stand oder der Aufrüst Kapazitäten.
5. Was hat Trumps Amtzeit mit einem Ausbleiben des NATO Bündnisfalles zu tun und was wäre der Nutzen eines solchen Verzichts der USA im Verhältnis zum Schaden?
Mir wäre es lieber, wenn die Mobilisierungsbefürworter mal auf die Zahlen schauen würden. Drohszenarien aufbauen ist und war immer leicht. Es ist aber halt wieder einmal im Trend.
@Parabel Nochmal: Deutschland erfüllt seinen NATO Vertrag gegenwärtig nicht und verlässt sich zusammen mit Österreich im Bedarfsfall auf den Bündnisfall. Die Regierung weiß das und handelt.
Trump hat angekündigt, ggf. aus der NATO auszutreten. Das wäre für alle Bündnispartner eine mittlere Katastrophe. Warum, das kannst du dir selbst ausrechnen.
Es geht nicht um Droh-Szenarien, sondern um reale Politik im 2. Teil des 21. Jahrhunderts. Keine Zahlenspiele. Harte Fakten. Die Bundeswehr ist tot...
@Parabel Du hast meine Ansicht verstanden?
Wir müssen nicht einer Meinung sein ...