Hier eine psychologische Erklärung für die emotionale Besessenheit vieler Menschen (vor allem vieler Männer) vom Verbrennungsmotor: Sie wurde uns von kleinauf antrainiert. Die Liebe zum Verbrennungsmotor ist ein Ergebnis von kognitiver Dissonanzreduktion.
(“Männer, die die Welt verbrennen”, Kap. 3)
@chrisstoecker ich finde diese fixiertheit allein deswegen so lächerlich, weil 99% der leute ja nie übrr nen vierzylinder oder nen V6 rauskommen. Wie kann man emotionale Verbundenheit zu nem Astra oder Corolla haben? Haben diese Leute auch Fotos ihrer Gefriertruhe in der Geldbörse?
@Nfoonf @chrisstoecker Die Gefriertruhe macht ja aber keinen Spaß. Ich liebe meine Fahrräder, weil ich mit ihnen Aufregendes erlebe. Ähnlich ist das wohl auch beim Auto.
@clarissawam @chrisstoecker ich liebe autos, sehr sogar, ich liebe aber auch Kunst der Renaissance und Antike. brauch aber weder ne Karre noch nen Tintoreretto in meinem Haus.

@Nfoonf Das ist aber etwas ganz anderes!! "Ich liebe Autos" ≠ "Ich liebe mein Auto".

Und auch das "weil 99% der leute ja nie über nen vierzylinder oder nen V6 rauskommen" aus Ihrem ersten Tröt ist schon absurd.

Ich liebe meinen Kater, weil er MEINER ist und bei mir lebt, nicht, weil er ein reinrassiger Sonstwas ist und €5000 gekostet hat (hat er nicht).

@clarissawam idk fahr lieber kein auto als nen ratenfinanzierten Mistkübel. sitz lieber mitm Rotwein in der Hand in der ersten Klasse vonnem Eurocity als innem Golf im Stau vor den Kasseler Bergen. die 400 Tacken die ich monatlich mindestens fürs eigene Auto inklusive aller Nebenkosten aufwenden müsste, leg ich lieber für die Rente zurück.
@clarissawam aber menschen sind verschieden glaub ich.
@Nfoonf ja klar. Aber ich versuchte ja nur zu erklären, wieso man eine emotionale Verbindung zu einem Auto haben kann und nicht zu einer Tiefkühltruhe.
Das ist m.E. etwas grundsätzlich anderes als eine ALLGEMEINE Wertschätzung für eine Kategorie.
@clarissawam dir ist klar, dass diese Emotionalisierung ein Marketingtrick ist der an Konferenztischen von Beraterfirmen künstlich erzeugt wird? Das ist seit Jahrzehnten ein Teil der Verkaufsstrategie

@Nfoonf mag sein. Ich hab aber 15 Jahre lang ohne Auto gelebt, ist also nicht so, dass ich mich davon zum Kauf verleiten lasse.

Und wie gesagt, ich HASSE Autofahren, auf den "Auto ist Freiheit"-Quatsch fall ich also nicht rein (siehe mein Stauvideo von vorgestern *g* https://www.youtube.com/watch?v=1aaih6j7_Eo)

Wenn man aber sowieso ein Auto braucht, weil man schlechte Öffi-Anbindung hat usw, wieso dann nicht dran hängen? Mein Auto ist klein und elektrisch und überhaupt kein Statussymbol. Es ist ein reines Fortbewegungsmittel. Es kann mir ja trotzdem Freude bereiten. 🤷‍♀️

Natürlich weit weniger als meine Fahrräder, und mit einem davon fahr ich jetzt in den Wald, wheeeeee!!! ❤️❤️❤️

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