Testbericht: Canon RF 28mm F/2.8

Das Canon RF 28mm ist das erste Pancake-Ojektiv für den RF-Mount von Canon. Eine schlanke Kamera ist damit garantiert.

Ganz hoch im Kurs stehen 35mm Brennweite, da diese Brennweite von vielen bekannten Fotograf:innen als Reportage-Brennweite verwendet wurde. Aber auch die 28mm sind historisch durchaus relevant.

28mm verzerren nicht so stark wie 24mm, bringen aber dann doch etwas mehr als 35mm aufs Bild. Dadurch ist dies eine interessante Brennweite, die sehr vielseitig eingesetzt werden kann. Nicht umsonst verbauen auch zahlreiche Smartphone-Hersteller 28mm.

Das Canon RF 28mm bietet trotz Pancake-Konstruktion eine gute Abbildungsleistung, sie auf den nachfolgenden Fotos zu sehen ist. Daumen hoch für dieses Objektiv.

Die Tests wurden an einer Canon EOS R6 Mark II durchgeführt.

Technische Daten

Einige technische Daten möchte ich hier anführen, vor allem, da sie mir wichtig sind bzw. ich diese als Kaufentscheidung im Auge hatte.

Blende2.8 – 22Blendenlamellen7Gewicht120gFiltergröße55mmNaheinstellgrenze23cmTechnische Daten Canon RF 28mm F/2.8

Die weiteren technischen Spezifikationen erspare ich mir an dieser Stelle, diese finden sich auf der Canon-Website.

Haptik

Das Objektiv ist aus Plastik. Dieses ist gut verarbeitet und man hat bei der Verwendung definitiv kein schlechtes Gefühl. Natürlich bietet ein Objektiv aus Metall eine bessere Haptik, das schlägt sich allerdings auch in einem höheren Gewicht nieder. So gesehen ist alles in Ordnung.

Wetterfestigkeit

Eine Wetterfestigkeit ist leider nicht gegeben. Bei dieser kompakten Bauweise mache ich mir allerdings wenig Sorgen. Davon abgesehen reden wir auch nicht von einem Objektiv im vierstelligen Euro-Bereich.

Bildqualität

Hier kann man eine tolle Laborumgebung bemühen, oder man sieht sich an, was ein Objektiv in der Realität leisten kann. Also Objektiv an die Kamera und hinaus in die Natur.

Und ich muss gestehen, dass ich von der Bildqualität sehr positiv überrascht bin. Wir reden hier von einem Pancake-Objektiv. Bei dieser Konstruktion bleibt nicht viel Platz für Glas. Dennoch liefert das Objektiv eine anständige Schärfe. Mehr dazu unten in den Beispielfotos.

Meine Einsatzgebiete

Für mich kommt dieses Objektiv in mehreren Genres zum Einsatz. Als leichte Alternative für unterwegs in der Landschaftsfotografie, aber auch in der Streetfotografie hat es seinen Platz. Natürlich lässt sich das Objektiv auch anders einsetzen, aber gerade in der Landschaft wird es von mir zunehmend verwendet. 28mm sind eine sehe angenehme Brennweite. Man bekommt viel Kontext aufs Bild, aber die Verzerrungen halten sich in Grenzen. Das ist für landschaftliche Aufnahmen durchaus vorteilhaft. Für Wanderungen bzw. weite Wege ist das wirklich sehr geringe Gewicht natürlich von großem Vorteil.

Beispiel-Fotos

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Fazit

Die 28mm, die geringe Größe und das kaum vorhandene Gewicht waren für mich die Kriterien für den Kauf. Nach einigen hundert Fotos kann ich sagen, dass mich die Qualität überzeugt und das Objektiv einfach immer im Kamerarucksack zu finden ist. Es hat kein Gewicht und die Qualität ist echt gut. Hier kann man einfach nichts falsch machen.

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