Macht der inzwischen wieder allgegenwärtige Begriff „Faulheit“ überhaupt Sinn, politisch, psychologisch, philosophisch?

Darüber denke ich mit Nina in der neuen Podcast-Folge nach:

https://www.zeit.de/kultur/2024-05/leistungsgesellschaft-faulheit-arbeitsmoral-generation-feuilletonpodcast

Feuilletonpodcast: Das Ende der Faulheit

Von Work-Life-Balance bis Bürgergeld: Oft steht in aktuellen Debatten der Vorwurf im Raum, manche Menschen seien faul. Aber was bedeutet dieses alte Wort heute noch?

ZEIT ONLINE
@larsweisbrod Zum eigentlichen Thema mag ich dieses Nietzsche Zitat:
Zugunsten der Müßigen. – Zum Zeichen dafür, daß die Schätzung des beschaulichen Lebens abgenommen hat, wetteifern die Gelehrten jetzt mit den tätigen Menschen in einer Art von hastigem Genusse, so daß sie also diese Art, zu genießen, höherzuschätzen scheinen als die, welche ihnen eigentlich zukommt und welche in der Tat viel mehr Genuß ist. Die Gelehrten schämen sich des otium. Es ist aber ein edel Ding um Muße und Müßiggehen
@larsweisbrod – Wenn Müßiggang wirklich der Anfang aller Laster ist, so befindet er sich also wenigstens in der nächsten Nähe aller Tugenden; der müßige Mensch ist immer noch ein besserer Mensch als der tätige. – Ihr meint doch nicht, daß ich mit Muße und Müßiggehen auf euch ziele, ihr Faultiere?'