Das Netz hyped grade das Recht auf Leben ohne #Digitalzwang. Ich finde das zu kurz gegriffen. Apps und digitale Formulare sind auch schneller, effizienter und kostengünstiger als Briefe auf Totholz. Sie bieten zudem die Barrierefreiheit für viele Menschen. Die Kritik an Überwachung ist berechtigt, aber durch besseren Vollzug und schärfere Gesetze zum Schutz der Informationellen Selbstbestimmung zu begegnen.

Ich bin daher ebenso für Wahlfreiheit und ein Recht auf Leben ohne #Papierzwang! 🖖

@Gegenwind Recht auf outsourcing sämtlicher Interaktion mit dem Staat an die netten Angestellten in der Gemeindeverwaltung. Null Interaktion mit irgendwem sonst wäre gut und machbar.
@Gegenwind das mit der barrierefreiheit ist äußerst zweischneidig

@Gegenwind Jeder redet doch schon von Digitalisierung. Man braucht deswegen nicht die Anti-Digitalzwang-Bewegung anzugehen.

Recht auf digitale Abwicklung im öffentlichen Bereich ist gut, solange man dafür sorgt, dass die digitalen Wege mit minimaler Datenerhebung implementiert sind, alles open-source mit freier Wahl der Anwendungen.

@Gegenwind Für mich ist Papierzwang die Hölle. Für meine Mum aber die Digitalisierung.

Es sollte allen jeweils immer beide Optionen offen sein.

@Gegenwind Da stehen wir nicht im Widerspruch. Wir finden: Nur wenn wir die Option haben, schlechte digitale Lösungen abzulehnen, gibt es Anlass, in gute Digitaltechnik zu investieren.

Wir fordern, dass analoge Lösungen im Zuge der Digitalisierung nicht abgeschafft werden sollen. "Mehr digital" darf nicht automatisch zu "weniger analog" führen.
Aus "Gegen Digitalzwang" ein "mehr analog" oder ein "weniger digital" herzuleiten, wäre hingegen ein Inversionsfehler. Andersrum wird ein Schuh draus: "Mehr digital" geht nur ohne Zwang.