In Spanien trafen sich einige Wochen vor der Europawahl im Juni die Rechtsextremen Europas getroffen.

Italiens Präsidentin, Ungarns Ministerpräsident Orbán, Frankreichs Le Pen, Radikal-Kapitalist Milei usw.

Was sie sagten? Es ist gruselig, aber ihr solltet das wissen. 🧵

Die Veranstaltung wurde von der 🇪🇸 rechtsextremen Partei Vox veranstaltet, die im EU-Parlament in der ECR-Fraktion ist.

Sie eint der Hass auf 🇪🇺. Das Problem: Konservative unter Manfred Weber schließen eine Zusammenarbeit nach der Europawahl am 9. Juni nicht aus.

Vox-Spitzenkandidat sagt: "Europa immer noch in den Händen globalistischer Fanatiker ist, die die Zerstörung des ländlichen Raums, die Verwüstung d Mittelschichten, die Aufhebung des Grenzschutzes & die Unterwerfung Europas unter die Launen einer bürokratischen Kaste verfolgen."
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán sagte, die Europawahl muss als "einen großen gemeinsamen Kampf" gegen ein Europa gesehen werden, weil die EU die "massenhafte illegale Migration" fördere und "unsere Kinder mit Gender-Propaganda vergiftet". Brüssel soll "besetzt" werden.

Aus der (noch) Opposition in 🇫🇷 kam Le Pen (ihre Partei liegt bei der EU-Wahl weit vorn): "Wir wollen ein Europa stolzer Kulturen, in dem jedes Volk seine eigene Identität verteidigen kann." Sie will das Schengen-Abkommen einschränken - also Grenzen innerhalb 🇪🇺 hochziehen.

Außedem behauptet sie, die Europäische Union will den Islamismus und die Woke-Bewegung fördern.

Argentiniens Präsident Milei sagte: "Da der Sozialismus eine Ideologie ist, die direkt gegen die menschliche Natur verstößt, führt er zwangsläufig zur Sklaverei oder zum Tod." Er bezeichnete die Frau des spanischen Präsidenten als "korrupt" - wiederholte damit die Vox-Geschichte.

Nebeninfo: Auch dabei Vizepräsidenten der Heritage Foundation (leugnen Klimawandel, supporten Trump) und ehemalige Mitarbeiter unter Trump des Weißen Hauses.

Nachdem die spanische Nationalhymne gesungen wurde, wurden die Reporter allesamt beleidigt.

Wie anfangs gesagt: Manfred Weber (CDU) & Ursula von der Leyen haben kein Problem mit einer Zusammenarbeit der oben genannten Parteien. Im Gegenteil. Einige Forderungen haben sie mittlerweil 1:1 übernommen und die Sprache nicht weniger CDUler (leider auch FDPler) findet sich dort wieder.
Ein Demonstrant in Madrid sagte übrigens: "Hier wächst der Faschismus". Nachdem, was man sich da angehört hat, kann man ohne Umschweife sagen: Ja, das trifft es. Wer also die Rechtsextremen entzaubern will, der spielt mit dem Feuer.