Gestern im Buch über Storytelling auch eine wichtige Lektion fürs Leben: (Fast) jeder Mensch hält sich selbst für moralisch den anderen überlegen. Diskrepanzen werden ignoriert, negiert, uminterpretiert. Das Weltbild muss geschützt und verteidigt werden, ähnlich wie gegen einen physischen Angriff. Die größten Konflikte entstehen, wenn zwei Menschen aufeinandertreffen, die sich beide für moralisch überlegen halten aber deren Weltbild auf ganz andere Weise fehlerhaft ist.
Ich finde, das erklärt auch ganz viele Konflikte im Zusammenleben, wenn man sich das mal vor Augen führt. Und warum der eine oder andere bei bestimmten Themen so empfindlich und mitunter aggressiv reagiert - die Überzeugung ist wohl nahe an seiner Kernidentität, die er zu schützen versucht. Denn Veränderung ist schwierig und schmerzhaft, und sein Gehirn gaukelt ihm vor, dass er (moralisch) auf der richtigen Seite ist, alle anderen liegen falsch.
@mimrma das Gehirn klassifiziert sich selbst nicht als „Arsch“ 🤷‍♂️
@mimrma Welches Buch ist das bitte?
@mimrma das ist sehr präzise ausformuliert und sehr interessant, um welches Buch handelt es sich, würde es gerne lesen?
Michaela Maya (@[email protected])

Attached: 1 image First of all: If you are interested in writing and you are able to purchase or get this book from your library, go for it. I'm only 40 pages in and it's already worth it. Taking lots of notes in my little red book for later. 📝

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