Am #8Mai 2024 versammelten sich 500 Teilnehmende am Marktplatz #Hauzenberg um für Demokratie & Vielfalt zu demonstrieren.
Diese Vielfalt zeigte sich in der prominent besetzten Redner*innen-Liste auf der sich Gewerkschafter*innen, Abgeordnete und Vertreter der Kirchen fanden.
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Mehrfach bezogen sich Redner*innen wie @SchuberlToni auf die Historie, die Shoah & die Entstehung d. Grundgesetzes. Aber auch aktuelle Themen wie das #noAfD-#Verbotsverfahren und die Deportationsfantasien der Extremen Rechten wurden auf der Demo im Landkreis #Passau thematisiert.

Der #noAfD-MdL #RalfStadler veranstaltete einen - als Infostand zur EU-Wahl getarnten - Gegenprotest.

Man kann vermuten, dass die Teilnehmenden dort nicht froh darüber waren, dass Deutschland vor bald 80 Jahren besiegt wurde.

Das Kräfteverhältnis war aber eindeutig, denn nicht einmal 10 Personen fanden sich bei der #noAfD ein, zu beobachteten Beratungen kam es nicht, im Gegenteil:
ein unbeteiligter Passant erklärte dem extrem rechten Abgeordneten Stadler, dass er lieber ab- statt aufbauen solle.
Als Stadler erwiderte, dass "Rechts vor Links" gelte, bekam er zur Antwort "I glaub i muas dir oane schmier'n!".
Während sich die Demokrat*innen Mühe mit handgemalten Pappen gaben hatten die Rechten nur inhaltsleere vorgefertigte Wahlplakate zur Verfügung.
Die im Vorfeld breit beworbene, friedliche und gelungene Kundgebung wurde leider durch die unerfahrene Versammlungsleitung (VL) und das Verhalten der Polizei unnötig erschwert.
So kam es - wie so oft in #Ostbayern - zu willkürlichen IDs die begründet wurden mit "Ich möchte halt wissen wer Sie sind".

Die VL wurde mehrmals ggü TN handgreiflich, unter anderem als eine Person sich aus dem Aufzug heraus Wortgefechte mit dem #noAfD-Gegenprotest lieferte.
Völlig unverständlich bei diesem Paradebeispiel für friedlichen Protest in Hör- & Sichtweite. Es kam bis auf das Eingreifen der VL zu keinerlei Körperlichkeiten. Und auf das - grinsend vorgetragene - Angebot der Polizei die Person auszuschließen ging sie dankbar ein.

Absurd

So wurde die linke Person schließlich unter dem Gejohle der Rechten von der Polizei aus der Demokratie-Demo getragen.

Der stellv. Vorsitzende des sog. "Runden Tisch gegen Linksextremismus" wurde ebenfalls aus der Versammlung ausgeschlossen nachdem er vor der Bühne massiv störte.

Wohl um die Dokumentation dieser polizeilichen Maßnahme zu verhindern bedrängte der Versammlungsleiter einen Journalisten und beleidigte ihn. Ein ver.di-Gewerkschaftssekretär stellte sich zudem schützend vor die Maßnahme gegen den extrem rechten Störer.