Noch ein Lieblingsthema #Loesung #Nr030 lebendige #Innenstadt #Kaufhaus wird #Kulturzentrum
"Die Häuser in besten Lagen könnten zu sogenannten Dritten Orten umgestaltet werden, also zu Orten an denen man sich neben dem eigenen zu Hause und der Arbeit wie in einem externen Wohnzimmer aufhalten kann. der Vorteil dabei, kein Fokus auf Kommerz und Konsum, stattdessen ein vielfältiges Bildungs- und #Kulturangebot für alle, das neue Begegnungen und Perspektiven erlaubt.
Gleich unten im Eingangsbereich gäbe es Cafes und Restaurants, dazu Flächen für wechselnde Ausstellungen. Im ersten Stock könnten Bibliotheken untergebracht sein, mit Eltern-Kind-Bereich, auch einer Bibliothek der Dinge, wo man von der Bohrmaschine bis zur Nähmaschine all das leihen kann, was man nicht täglich braucht. Auf den weiteren Etagen dann Bildungseinrichtungen wie #Volkshochschule oder der Stadtjugendring, Bürgerbüros, Integrationseinrichtungen und weitere Initiativen.
Mal gäbe es ein Mitmach-Konzert für Kinder, dann eine Lesung oder Workshops, bis hin zu Debatten über gesellschaftliche oder politische Themen. Was wie eine #Utopie klingt, gibt es schon in vielen Ausprägungen in der Realität, Die Umwidmung ehemaliger #Kaufhäuser in Bildungsorte mit hoher #Aufenthaltsqualität .In Chemnitz ist aus dem ehemaligen Kaufhaus Tietz das #Kulturzentrum Tietz geworden, in Neuss aus Horten ein Theater, und in einem ehemaligen Karstadt in Hamburg gibt es Kunst zu sehen,
Krise der Kaufhäuser: Macht Kulturhäuser aus den Konsumtempeln!

Mit den Kaufhäusern geht es zu Ende. Warum die Gebäude nicht zu Kulturhäusern und Begegnungsstätten für die Öffentlichkeit umwidmen? Ein Kommentar.

Deutschlandfunk Kultur
Mal kurz bei Bauerfeind reingezäppt, die Gäste wären ausnahmsweise ein Angucken wert gewesen. #MarinaWeisband wünschte sich eine 'Volkshoch-Kneipe' und sprach mir damit aus dem Herzen (wie immer eigentlich).
Vor Jahren gab es erste #Jugendkunstschule und #KidsCorner u.ä., in Berlin schon länger, wo sich Kids aus dem Kiez treffen können und unter Anleitung Lesen, Basteln, Hausaufgaben machen, kreativ sein können usw. Es gibt Malkurse und Kurse wo man Musik aufnehmen und produzieren lernt.
Ich glaub ich war zweimal in meinem Leben neidisch, das eine Mal als ich beobachtete wie ein Kid sich an den Hals der Mutter hängte, und ihr Blick traf sich mit meinem und sicher sah sie daß mein Blick ein neidischer war. wehmütiges Lächeln. das zweitemal war eben als ich am Aushang las, dass sich an diesen Jugendkunstschulen nur Kiddies bis Teenies anmelden können.
empfand ich wie #Altersrassismus ;wir haben eh bald fertig, das Internet und Digital brauchen wir gar nicht mehr verstehn, wa?!
das will ich aber auch für Rentner, presto avanti per favore! das geht doch nicht daß die Kiddies mehr vom Musikproducen verstehen als ich. Ich will nicht mit #VHS-Kursen abgespeist werden, wo man mehr Kaffeekränzchen bekommt, Rentnerbespassung statt strukturierte Anleitung.
#Lösung #Nr043 Volkshochschule mit offenem Cafe für jeden zugänglich und bereitgestelltem Material, Equipment, fachlicher Unterstützung. da kann man in offener Gruppe Jammen, Rudelsingen, die nächsten Sommerhits producen.

So sehen wir das durchaus auch, @Hans_Kastell - oft wird das als #DritterOrt bezeichnet, gerne auch zusammen z.B. mit #Bibliothek|en, für alle Altersgruppen (gerne auch Generationenübergreifend!) und v.a. ohne Konsumzwang.

Hier in #Straubing gibt es zwar keinen solchen Kaufhausleerstand, aber sowas - besonders auch zentral gelegen (unsere #VHS liegt eher am Stadtrand) - wünschen wir uns schon lange...

@afelia hat mal den wunderbaren Begriff #VolkshochKneipe geprägt ;-)

https://de.wikipedia.org/wiki/Dritter_Ort

Dritter Ort – Wikipedia

@Straubing ein Gedanke ist auch, leerstehende, kleinere Läden als Popup-Location zu nutzen. Das bietet sich für Startups im Testlauf oder zeit- und thematisch begrenzte Happenings an, Ausstellung Konzert. Eine VHS oder Bibliothek kann natürlich nicht alle zwei Wochen umziehen... auf jeden gilt es relevante Kultur in die Innenstädte zu bringen... gut dass ihr ein Auge drauf habt, Traraaa