Hat das was mit dem #TagdesBaumes zu tun? Aber diese Bänder mit Sprüchen und Wünschen drauf hängen hier schon länger an den Bäumen.
Eine Zeitlang war es auch angesagt, Häkelzeug an #Baum oder auch Strassenlaterne zu drapieren. Soll das allgemein eine positive Aufmerksamkeit für das Alltagsinventar wecken, die kalte #Stadtarchitektur softenen? Die Bänder an #Bäume kann ich als Huldigung verstehen.

Die Realität von #Natur in #Stadt sieht doch so aus:
Baumscheiben, grösser als der ganze #Baum, aber zu eng für die Wurzel. Selten ein älterer Baum, der nicht zwischendurch irgendeinen übereifrigen Stadtrat gestört hat.
Wenn es aber an #Stadtverschönerung geht, fällt jedem ein, #Bäume zu pflanzen. Das muss man alle paar Jahre neu machen, um sich zu profilieren und die Wirtschaft zu beschäftigen; die alten, schon zu grossen Bäume, weg.

#Nr061

Man muss auf's Dorf raus um einen wirklich alten Baum mitten im Ort zu sehen. Den kennen nämlich alle wie ein Familienmitglied seit Generationen; wenn es hiesse, der #Baum oder der Bürgermeister, könnte der Bürgermeister seine Sachen packen.
Jetzt fast alle #Baumscheibe die ich auf die Schnelle finde. Ist doch besser als Briefmarken, das wären Tausende, und erst die Schallplatten, ich hab mich nie ans Zählen und Auflisten gewagt, dafür müsste ich zwei, drei Leute anstellen. #Sammeln ist lifetime Job. Was hat er in seinem Leben geleistet? Er hinterlässt eine Plattensammlung. (Wo manche so gern von #Leistung reden.)

Die Frage nach den Bändern an #Bäume hat sich aufgelöst. Die Initiative der #OmasforFuture heisst #Zukunftswald mit Bändern an echtem oder symbolischem #Zukunftsbaum Am Samstag haben sie alle zusammengestellt und zu Gesprächen geladen.
Diverse kirchlich, soziale, Tauschring u.ä.waren auch mit Stand dabei. Auch welche von mein Lieblingscafe. Eine erzählte dann im Café, es habe keine einzigen Ineressierte gegeben. Man hat sich also nur gegenseitig gefeiert.
Der Kuchen war gut.

#schwäbischgmünd