Paketverfolgung und mehr: Post und DHL wechseln von Google Maps zu Openstreetmap - https://www.golem.de/news/paketverfolgung-und-mehr-post-und-dhl-wechseln-von-google-maps-zu-openstreetmap-2404-184140.html
Paketverfolgung und mehr: Post und DHL wechseln von Google Maps zu Openstreetmap - Golem.de

Die Deutsche Post und auch DHL nutzen Google Maps nicht mehr länger bei der Paketverfolgung. Stattdessen setzen sie auf Kartenmaterial von Openstreetmap.

Golem.de
@golem Besser so! Ortsunkundige Zusteller werden immer wieder von Google Maps an eine Adresse 2 Straßen weiter geschickt, trotz mehrfacher Aufforderung an Google, den Fehler zu korrigieren. Die erste Änderungsanzeige ging vor 5 Jahren raus. Open Street Maps hat diesen Fehler schon seit Jahren korrigiert.
@golem Das finde ich einen guten Schritt. Aber: Bekommt OpenStreetmap nun auch etwas Geld von DHL/Post, um die Server zu warten und die Dienstqualität hochzuhalten? Nicht das hier dasselbe passiert wie bei vielen Open Source Projekten...

@rince

Es heißt sie setzen eigene Tile Server ein.

Aber eine großzügige Spende an die OSMF oder den @FOSSGISeV für die Wartung der Datenbasis und Kuratierung der OSM Community würde wohl nicht schaden.

@golem @fasnix

@rince @golem Eine große Firma mit dem Firmenlogo einer Kernfrucht hatte vor ein paar Jahren angeboten dem Projekt alle neuen Server zu bezahlen, wenn man nicht veröffentlicht woher das Geld stammt. Das hat die #OSMF dann abgelehnt. Es ist eher die Software rund um OSM die weil Open Source auch deren Probleme hat.
@golem Ist schon mal der richtige move. Wenn jetzt die App Navigation einfach an die vom User eingestellte default Navi App übergeben werden würde wärs Gold wert. Stattdessen öffnet sich bei "Navigier mich zur Packstation" immernoch der Install Dialog für GoogleMaps auf dem iPhone. ¯\_(ツ)_/¯

@golem

Bei DHL und Post kann ich mir gut vorstellen, dass der Schritt Synergien ermöglicht, die erst beim genaueren Hinsehen klar werden:

OSM-Daten lassen sich mit eigenen Daten viel freier, vertrauenswürdiger und an den eigenen Prozess-Bedürfnissen ausgerichtet verbinden. Das senkt Kosten und ermöglicht sowohl neue Mehrwert-Dienste als auch die Reduktion von Reibungsverlusten.

Zudem senkt DHL mit dem Ausschleichen des Datendiebes sein Unternehmensrisiko, Kundendaten unzeitgemäß zu gefährden.

@golem

Zudem bietet es sich für Organisationen dieser Größe an, auch aktiver Contributor zu werden, also Daten zu erheben und individuell zu entscheiden, wo die Daten besser aufgehoben sind: In der Community, wo man sie selber mit anderen und nach den Regeln der Community pflegt, oder ob man sie als so wichtig empfindet, dass man sie exklusiv bei sich hostet.

Im Grunde kann das ein schönes Beispiel einer neuartigen "Make or 'Buy'"-Entscheidung sein. Wäre spannend, bei Euch darüber zu lesen.