Mit dem Auftauchen der #rki_protokolle gingen die Querdenker wieder einmal mit der Behauptung in die Offensive, die Gefährlichkeit von #COVID19 wäre weit übertrieben worden, Tote hätte es kaum gegeben bzw. wären diese die Folge der Maßnahmen gewesen.

Zwei neue, riesige Studien zeigen das Gegenteil.
➡️ Die Lebenserwartung ging global signifikant zurück.
➡️ Afrika südlich der Sahara und die Andenstaaten Lateinamerikas waren am schlimmsten betroffen.
➡️ Das ist zum ganz überwiegenden Teil eine direkte Folge von #COVID19.

Mehr im Blog #AllCoronavirusesAreBastards
https://allcoronavirusesarebastards.digitalpress.blog/lebenserwartung/

Der größte Einbruch der Lebenserwartung seit dem 2.Weltkrieg

Zwei große neue Studien belegen den globalen Einbruch der durchschnittlichen Lebenserwartung durch die Pandemie. Am größten war der Einbruch in Afrika südlich der Sahara und in den Andenstaaten Südamerikas.

All Coronaviruses Are Bastards

@docjosiahboone
" Die Lebenserwartung ging global signifikant zurück."

Vielleicht doch deswegen 👇 #Maßnahmen
https://science.orf.at/stories/3215624/

WHO-Bericht: Krisen werfen Welt um Jahre zurück

Die CoV-Pandemie, Konflikte und Krisen haben Bemühungen, weltweit mehr Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen, zurückgeworfen. Besonders betroffen seien Kinder und Frauen, berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) heute auf dem Global Health Summit in Berlin.

ORF.at
@docjosiahboone
Und die halbe Million zusätzlicher Tuberkulose-Toter wegen der #Maßnahmen dürften sich auch auf die Statistik auswirken:
"Dies sei darauf zurückzuführen, dass die medizinische Tuberkulose-Versorgung im Zuge der Pandemie in vielen Ländern eingeschränkt worden sei, so die WHO am Dienstag in Genf. Der WHO zufolge haben die Versorgungsausfälle im Gesundheitsbereich während der Pandemiejahre zu fast einer halben Million zusätzlichen Tuberkulose-Toten geführt."
https://science.orf.at/stories/3222014/
WHO: Pandemiefolgen bremsen Kampf gegen Tuberkulose

Als Folge der Coronavirus-Pandemie ist die Zahl der neuen Tuberkulose-Erkrankungen laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) voriges Jahr auf geschätzte 10,6 Millionen gestiegen. Neben den Nachwirkungen der Pandemie seien auch aktuelle bewaffnete Konflikte dafür verantwortlich.

ORF.at

@darkandandstormy
Die Welt ist nicht monokausal. Im Blogartikel weise ich darauf hin, dass die Todesursachen auseinander dividiert wurden.

Z.B. Lebenserwartung in Afrika südlich der Sahara: -2,4 Jahre durch #COVID19, -1,2 Jahre durch OPRM (other pandemic related mortality). Letzteres ist nirgends so hoch wie in Afrika und betrifft v.a. AIDS, aber auch TBC.

In Ländern wie Vietnam mit rascher und konsequenter Eindämmung sowie 2021 guter Impfkampagne, war das dagegen kaum ein Faktor.

@docjosiahboone
"Die Welt ist nicht monokausal."

Ein wichtiger Satz!
Ein richtig wichtiger Satz!

Aber hier liegt eben das Problem: Von vielen wird alles immer auf das Virus geschoben. Selbst die von mir verlinkten Artikel sprechen ja von Folgen der Pandemie, obwohl sie das Thema #Maßnahmen behandeln. Was bei den Leuten hängen bleibt, das ist seit 4 Jahren "Das Virus war schuld" (selbst wenn es im Blogartikel differenzierter betrachtet wird).

@darkandandstormy
Es geht immer um direkte und indirekte Folgen. Länder mit frühen, konsequenten Maßnahmen hatten wenige direkte und wenige indirekte Folgen. Ländern mit verspäteten, oft auch halbherzigen Maßnahmen hatten mehr direkte und indirekte Folgen, weil sie der Entwicklung immer hinterher hechelten. Wären diese Maßnahmen aber gar nicht ergriffen worden, wäre das Gesundheitssystem auch im reichen Westeuropa zusammengebrochen.