Die Tram kommt mit großen Schritten, schon nächstes Jahr geht die erste Linie in die Detailplanung.

Wir wollen die Chance zur Neugestaltung nutzen und haben deswegen vier namhafte Designexperten eingeladen, ihre Erfahrungen mit uns zu tauschen.

Los geht’s am 10.04. mit Stephan Besier, einem Experten für die Stadtgestaltung mit Tram und Rasengleis. Um 18:30 im Forum für Baukultur.

Ich finds richtig stark, wie #Besier die Möglichkeiten der #Stadtbahn als Mittel zur Verschönerung der Stadt begreift und denkt.

Darin steckt auch ein Anspruch, sich nicht mit der nackten Erfüllung von Mindestanforderungen zufrieden gibt. Viel mehr spricht daraus die Motivation das Bestmögliche auszuschöpfen.
So ein Anspruch an die eigene Arbeit sucht den Benchmark und so ein Anspruch will den Benchmark neu setzen.

@tram_kiel

Links: deutsche Leidkultur in der Verlehrsplanung

Rechts: Leitkultur mit hohem Anspruch an die Stadtgestaltung und eigene Arbeit
@tram_kiel

Einfach auch stark, wie #Besier vorher-nachher-Vergleiche aus Frankreich, wo seit … ca. 30 Jahren, Maßstäbe in der Stadtgestaltung und #Stadtbahnplanung gesetzt werden.

Vorher: Bilder von Straßen wie Stuttgart 2024

Nachher: Bilder von Straßen, die Vorfreude machen die Straßen zu nutzen und zu besuchen.

Dahinter steckt viel Auge fürs Detail, viel Gespühr für Materialen, Formen, technische Machbarkeit und Sinn für Sinnhaftigkeit.

@tram_kiel

Aber: Leipzig und Karlsruhe schaffen beispielsweise heute in Deutschland attraktive Lösungen.

Das muss doch der Anspruch werden, dass Deutschland auch international Benchmarks setzen kann.
Dafür brauchen wir gute Ausbildung und Forschung, dafür brauchen wir finanzielle Spielräume und dafür brauchen wir Politik, die Motivation zu Höchstleistungen und Fortschritt fordert und ermöglicht.

Ich hab mit Ramboll und Kiel mega Lust die besten Pläne für die Stadt zu schaffen.
@tram_kiel

Woran liegt es, dass deutsche Planungen so stark techniklastig sind, wird aus dem Publikum gefragt.

Fehlende Erfahrung, Fokus rein auf Langlebigkeit und verniedlicher Kostendruck. Dabei, so #Besier, sind die wesentlichen Kostentreiber die technische Basis: Beton, Stahl… die gestalterischen Elemente sind dahingehend wenig kostentreibend.

…letztendlich #Planungskultur.

@tram_kiel