Die Regierung will 200 Mrd. € für die #Aktienrente anlegen. Die Mehrheit will, dass kein Geld in Unternehmen investiert wird, die zur Zerstörung der Lebensgrundlagen der jungen Generation beitragen.
Das muss gesetzlich verankert werden!
@DivestBerlin
https://www.energiezukunft.eu/wirtschaft/mehrheit-will-fossilfreie-rentenfinanzierung/
Umfrage Generationenkapital: Mehrheit will fossilfreie Rentenfinanzierung

Viele Bürger befürchten, dass die Bundesregierung auch Kohle-, Gas- und Ölkonzerne vom Generationenkapital profitieren lässt, aus dem sie künftig bis zu 200 Milliarden Euro am Finanzmarkt anlegen will – und damit das Klimaziel konterkariert.

@VQuaschning Extrem spannend wie das ausgehen wird!

Das ist auch nicht immer eindeutig: will ich z.b. Microsoft im Portfolio haben trotz dem ganzen AI Krams?

Bin ich bereit statt, angenommen, 8% mich mit 7% p.a. zufrieden zu geben und kann dafür Nachts gut schlafen?

@VQuaschning
Aktiengesellschaften sind DAS Übel generell. Die Rendite des Einen bedeutet die Ausbeutung des Anderen. Egal ob Mensch oder Umwelt.
Eine anlagenfinanzierte Rente bringt die Gesellschaft in Abhängigkeit und höhlt sowohl die Rechte von Arbeitnehmern als auch erst Recht jeden Naturschutz aus.
@hexenhaeuschen
Bin auch persönlich gegen die spekulative Nutzung von Aktien, aber wenn man das Thema differenziert betrachtet, dann bedeuten Aktien nicht automatisch, dass einer gewinnen muss und der andere verlieren.
Es können alle auch gleichzeitig gewinnen oder verlieren.
(Habe selber keine Aktien)
@Parabel Dazu müsste man allerdings davon ausgehen können, dass Menschen für alle grundsätzlich das Beste wollen. Was leider nicht der Fall ist.
@hexenhaeuschen
Was hat die Intention mit Beteiligung an Firmenanteilen zu tun?
Dann dürfte man etliches auf der Welt nicht erlauben, da nicht alle Menschen gute Absichten haben.
@Parabel
Das stimmt.
In diesem Zusammenhang öffnet man aber die Altersversorgung einer Bevölkerung für Produkte/Projekte die von menschlicher Gier und nicht von Umsicht getrieben sind.
Das birgt Gefahr auf viel zu vielen Ebenen. Die aktuellen Probleme des Lobbyismus verstärken sich durch eine Aktienrente nur und die Menschen werden aus Angst vor mangelnder Versorgung im Alter noch mehr auf die Umwelt sche... als jetzt schon.
@VQuaschning Die Aktienrente ist sowieso für die Tonne, egal, wo das Geld angelegt wird.
@VQuaschning @Frau_Mensch Die Schnapsidee gehört komplett beerdigt. Auch grüner Kapitalismus folgt Wachstumslogik, und ich vermute, dass diese in endlicher Zeit nicht mehr mit dem Überleben von menschlicher Zivilisation vereinbar ist. Dann würden Renten gegen notwendige Veränderungen (degrowth etc.) ausgespielt.
@VQuaschning #Aktienrente kann nur mir Umseltunfreundlicher Wirtschaft funktionieren. Selbstmord auf Raten.

@VQuaschning In Deutschland wurde und wird die staatliche Renten permanent schlecht geredet und zudem auch notwendige Schritte zur Stabilisierung nicht umgesetzt. Österreich kann das erheblich besser.
https://www.merkur.de/leben/geld/rente-deutschland-oesterreich-vergleich-rentner-800-euro-ruhestand-geld-zr-90041683.html

Hauptgründe: Beamte und Selbstständige zahlen ein, Politikerprivilegien gibt es nicht, ebenso haben die keine Aktienrente oder Riester.

Österreichs Renter bekommen 80%, wir 48% und dürfen auch noch 2 Jahr eher in Rente.

Aktienrente = Ablenkung von der Unfähigkeit!

So hoch sind die Renten in Österreich im Vergleich zu Deutschland

Im Vergleich zu Deutschland ist die Alpenrepublik ein Paradies für Senioren. Denn in Österreich erhalten Ruheständler vom Staat deutlich mehr, wie eine aktuelle Studie ergab.

@VQuaschning Na ja und nicht zu vergessen sind die Plünderungen der Rentenkasse durch Politiker egal welcher Coleur die sich bis heute auf ca. 950 Mrd. Euro summieren. (z.B. für Bundeswehr, für Subventionen der Industrie usw.)

@VQuaschning Die ganze Idee ist sinnbefreiter Schwachsinn.

Wozu gibt es Steuern?
Besteuer die Gewinne und Mensch (Staat/Rentner) ist immer auf der Gewinnerseite.

@VQuaschning also währe es dann eine sinnvolle Alternative in nachhaltige und klimafreundliche ETFs zu investieren für die Regierung?

Weil (so weit ich weiß) lohnen sich ja ETFs langfristig eigentlich immer, wenn man nicht zwingend zu einer bestimmten Zeit Geld entnehmen muss. Aber über 40 Jahre und länger ist das ja kein Problem. Also sollte es auch kein Problem darstellen, wenn diese in nachhaltige klimafreundliche Firmen investiert werden.
Alternativ kann man es ja auch so lösen: Man ist verpflichtet zuerst die nachhaltigen und klimafreundlichen Unternehmen ins Portfolio aufzunehmen und dann die etwas weniger Umweltfreundlichen, um vielleicht einen Kompromiss zu erstellen, der ein Übergang von der aktuellen Situation darstellt. Dadurch haben die Unternehmen, die nicht klimafreundl. und nachh. sind einen gewissen Anreiz es zu werden.

Oder lieg ich da komplett falsch?