Je ungleicher die Verteilung von Vermögen ist, desto stärker wird der Drang der Reichen, ihren Wohlstand zu schützen, indem die demokratische Partizipation der Armen unterbunden wird. Allein schon deswegen ist eine #Vermögenssteuer wichtig.
@afelia Wenn viel zu niedrige Löhne und Gehälter der Grund für die Ungleichverteilung sind, warum dann nicht gleich für faire Bezahlung kämpfen, anstatt für eine kosmetische Korrektur wie eine #Vermögenssteuer?
@Reftspin Weil die Gehälter nicht das größte Problem sind. Sondern erwerbsloses Einkommen.
@afelia Das erwerbslose Einkommen konnte nur durch die Ausbeutung der Lohn- und Gehaltsabhängigen Menschen zustande kommen. Und kommt auch weiterhin so zustande. Warum nicht gleich verhindern, dass Menschen überhaupt an das erwerbslose Einkommen herankommen, anstatt hinterher dieses Vermögen mit einer Steuer zurückzuholen zu versuchen?
Zuersteinmal sollte man doch das Grundproblem klären.
Weil die Gehälter nicht das größte Problem sind. Sondern erwerbsloses Einkommen.

@@afelia sehe ich nicht so. ob menschen ihren reichtum nun erben oder durch clevere geschäfte erreichen, spielt für mich eine zweitrangige rolle. einige sind reich, andere nicht und das stört mich nicht. ich glaube jedoch, daß "reichtum verpflichtet," daß die, die viel mehr haben, als sie brauchen, die moralische pflicht haben dafür zu sorgen, daß die anderen zumindest genug haben.

sozialhilfe für die, die gar nichts auf die reihe bekommen, angemessene löhne für die, die ihr geld mit "ehrlicher arbeit" verdienen. vor nicht langer zeit, vor hartz-4 und allem, gehörten briefträger z.b. noch zur mittelschicht. heute müssen sie ihren mindestlohn mit bürgergeld aufstocken, falls sie nicht sehr genügsam sind oder eine familie haben, die auf sie angewiesen ist.

"soziale marktwirtschaft" wurde durch neoliberale volksverdummung ersetzt, und die verdummten dazu gebracht, den noch ärmeren gar nichts mehr zu gönnen. das halte ich für das eigentliche problem. bildung, gesundheit, sogar die verteidigung, alles wird kaputt-gepart, nur die reichen werden immer reicher. woher deren reichtum nun kommt ist mir dabei egal.
@@afelia will damit nicht sagen, daß erwerbsloses einkommen ohne steuern ok sei, natürlich nicht. das muß auch zum wohl der allgemeinheit beitragen. was ich nicht so sehe ist, daß mickrige gehälter kein problem, oder nur ein kleines problem sind.