#Afrika #Aufforstung #Klimaschutz #Klimawandel https://www.riffreporter.de/de/umwelt/fatale-folgen-falsch-verstandener-klimaschutz-aufforstungen-in-afrika
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Ist das wirklich so? Oder gilt diese Aussage ev. für Ur-/Primärwälder? (Wobei auch die sicher wieder entstehen könnten, nur sind da wahrscheinlich Zeiträume im Spiel, die für uns nicht greifbar sind.) Wenn es erst mal nur um Klimasystemfunktionen und das Vermeiden eines Ökosystemkollaps geht, könnte ich mir vorstellen, dass Sekundärwälder durchaus was bringen, also besser sind, als wenn man nicht aufforstet. Unnötig zu betonen, dass Erhalt von...
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...Primärwäldern viel effektiver und wichtiger ist, weil es ja noch andere Dinge gibt, die verloren gehen und nicht so schnell wiederkommen (bzw. manche auch wirklich unwiederbringlich verlorgen gehen). Es gibt auch sicher eine Schwelle, da kann man mit Aufforsten ein Kippen nicht abwenden. Aber dort, wo der Schaden eben schon angerichtet ist, ist Aufforsten womöglich das beste, was man aus der Situation machen kann.
Hab ich ja nicht behauptet. Vielleicht ein Missverständnis. Und etwas Wortklauberei meinerseits.
Die Aussage war: "Regenwald kann man nicht mit Aufforsten ersetzen"
Ich vermute, auch ein innerhalb weniger Jahrzehnte nachgewachsener Sekundärwald kann ein Regenwald sein. Was sich tatsächlich nicht innerhalb von Jahrzehnten nachbilden kann, sind Ur-/Primärwälder - und alles, was die so enthalten und an Ökosystemservices bereitstellen.
War also eine lange und missverständliche Version von:
"Du meintest sicher Urwald, nicht Regenwald."
Sorry. 😉