@ewolff Das Problem der Politik ist generell, daß man Wahlen nur gewinnt, wenn man Dinge tut, die der Mehrheit gefallen und die die Leute auch verstehen. Geht da (leider) mehr um Emotionen statt um Logik oder Richtig/Falsch.
Dazu kommt eine kulturelle Eigenart: man soll ja in Deutschland keine Fehler machen. Woanders darf man aus Fehlern lernen. Führt dann dazu, daß lieber gar nichts gemacht wird oder Positionen werden einfach nur hin- und hergeschoben.
@ewolff Das ist die Ursache von vielen Situationen. Ich habe da etwas weiter gedacht als nur auf den aktuellen Fall bezogen. Dinge laufen weiter bis es dann irgendwann nicht mehr anders geht und manchmal werden auch unbeliebte oder schwer vermittelbare Dinge gemacht, wenn das Risiko “egal" ist. Man könnte das hier vermuten.
Das generelle Problem ist halt, daß immer taktiert wird. Die Frage ist, ob das wirklich so sein muß?
Passiert in großen Unternehmen übrigens ganz gleich. Es ist aber interessant da kulturelle Unterschiede sehen zu können. In Deutschland wird ganz anders entschieden als woanders auf der Welt. Macht auch einen Unterschied ob die Entscheider auch nur Angestellte sind.
@ewolff Mir sind Parteien ziemlich egal. Es gibt denselben Typ Mensch überall und leider sind mittlerweile alle nahezu gleich - was eher tragisch ist. Im Gegensatz zu woanders wird halt in DE immer Konsens gesucht und niemand scheint so richtig eine Vorstellung von wo es hingehen soll zu haben.
Ich find's aber ok, daß wenigstens versucht wird die Finanzierung des Rentensystems zu verändern. Bin allerdings davon in keiner Weise betroffen, weil ich eh nix bekommen werde ;-)