Mein Abschied von Digitalcourage ist mir ein schweres Ding und von gewisser Tragweite für meinen weiteren Umgang mit Menschen, wo man eigentlich vom Gefühl her glaubt und/oder von der Sache her annimmt, dass eine Zusammenarbeit an gemeinsamen Zielen auf Augenhöhe längerfristig möglich und erstrebenswert ist. Die Selbstbezogenheit des Individuums ist ein mächtiges charakteristisches Element unserer Zeit geworden. In klassischen Arbeitsverhältnissen hat jede/r gelernt damit umzugehen, und viel verbarg sich implizit in der Rolle, die Vorgesetzte, Teamleitungen etc eben einnehmen. Aber in freiwilligen Interessengruppen muss das niemand tolerieren. Christian schreibt nun vom Fortgang der diesbezüglichen Sorgen bei Digitalcourage, und leider wundert es mich nicht.