Neues zum Thema #Kinderwunsch aus der #Wissenschaft:

"Faktor für männliche #Unfruchtbarkeit entschlüsselt"

"Dem interdisziplinären Forschungsteam von der #Universität #Münster ist es gelungen
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eine häufige Ursache für diese Form der #Unfruchtbarkeit zu entdecken. Sie konnten einen defekten Ionenkanal identifizieren, namens CatSper, der den Kalziumhaushalt des Spermiums regelt."

Laut Wissenschaftlern liegt es an einem bisher unbekannten #Gendefekt:

"Um herauszufinden, wieso dieser Kanal nicht funktioniert, hat deshalb ein weiteres Team der Universität Münster das Erbgut dieser Männer untersucht - und tatsächlich eine genetische Abweichung gefunden. Das Gen für den CatSper-Kanal war bei ihnen entweder nicht vollständig vorhanden oder es fehlte sogar komplett, erklärt der Reproduktionsgenetiker Frank Tüttelmann."

Die #guteNachricht für betroffene Paare - daher den Tröt bitte gerne #teilen:

Ob ein solcher Gendefekt beim Mann vorliegt, lässt sich bereits per #Schnelltest nachweisen:
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"Der #Labortest, den die Forschenden der Universität Münster entwickelt haben, um herauszufinden, ob der CatSper-Kanal funktioniert oder nicht, ist bereits zertifiziert. In der Anwendung soll er so einfach sein wie ein Covid-Antigen-Schnelltest, sagen die Forschenden. Und das bedeutet, dass er den Kinderwunschzentren bereits zur Verfügung steht."

"Deshalb bleibt den Paaren mit dieser genetischen Besonderheit nur ein Ausweg, um sich den Wunsch nach einem leiblichen Kind zu erfüllen: die sogenannte #ICSI-Methode, mit der die Spermien im Reagenzglas direkt in die Eizelle gespritzt werden. Üblicherweise aber steht diese Methode in vielen Kinderwunschzentren nicht an erster Stelle bei der Behandlung, sagt Mediziner Strünker. Deshalb durchlaufen Paare, bei denen kein eindeutiger Hinweis vorliegt, worin genau die männliche Unfruchtbarkeit begründet ist, häufig viele Kinderwunschbehandlungen, die aber alle scheitern."

Quelle: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/unfruchtbarkeit-maenner-kinderwunschbehandlung-100-100.html

Faktor für männliche Unfruchtbarkeit entschlüsselt

Rund ein Drittel aller Paare zwischen 25 und 50 Jahren möchte Kinder - doch es klappt nicht. Woran das liegt, lässt sich nicht immer klären. Eine Forschungsarbeit aus Münster gibt neue Hinweise. Von Daniela Remus.

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