Das liegt auch an der Übernahme durch die AFA (Antifaschistische Aktion). Eine militante Gruppierung die durch die KPD 1932/33 ins Leben gerufen wurde und sich heute auch Antifa nennt. Es wäre sicher einfacher, würde deren Symbolik außen vor gelassen.
@afelia @Lars_Blume @christian
Das!
Man hat uns alleine gelassen. Es waren üble, dunkle Jahre.
Von Bürgerlichen ausgegrenzt, uns als Gewalttäter dargestellt.
Ich hoffe nichts sehnlicher, dass das mal endlich aufhört.
Nazis haben uns angegriffen, bedroht, verletzt. Etliche Antifas wurden sogar ermordet. Was Nazis halt so tun, wenn sie uns kriegen. Ihre Listen sind bekannt.
Als Dankeschön ein Schlag ins Gesicht.
Ehrlich? Es tut weh. Es tut mir wirklich in der Seele weh.
@docht @afelia @Lars_Blume @christian
🫂🌹
Ich würde dazu auch normalerweise gar nichts schreiben, weil ich bin nicht wichtig. Keiner von uns ist als Personalie wichtig. Wir tun, was wir tun müssen.
Aber wenn ich manche Kommentare lese, kann ich mir hin und wieder nicht verkneifen deutlich zu werden.
Natürlich trifft es mich ab und an. Es tut weh, Darstellungen über die Antifa zu lesen, die einfach nicht stimmen.
Und ich hasse die Lüge.
@RitaWerner @afelia @Lars_Blume @christian
🖤❤️
Ich fühle euch beide und bin dankbar, dass es euch gibt.
Lasst mich euch eine kleine Geschichte erzählen.
Ich bin in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz, ihr wisst schon) in den 90ern aufgewachsen und es gab keinen Tag, an dem wir nicht bereit sein mussten zu laufen, ob vor faschos oder Uniformierten.
Die äußerlichen Narben von den Malen, an denen ich zu langsam war, sind größtenteils verheilt, die inneren werden es nie.
Ich bin irgendwann da weggezogen und habe nie aufgehört, laut gegen Menschenhass zu sein.
Ich habe mich in den alten Bundesländern immer allein damit gefühlt.
Seit den Demos befinde ich mich permanent in einem komischen emotionalen Zustand,
ich bin jetzt knapp über 40 und es fühlt sich das erste Mal so an, als wären wir mit unserer Position gegenüber Faschisten nicht die belächelte marginalisierte Minderheit.