Ausnahmsweise crossposte ich mal was, ich hab auf Bluesky einen Thread zum Thema #Infektionsschutz geschrieben und teile den hier jetzt auch mal.

Seht es als freundliche Ermutigung, mal zu schauen, was geht, auch ohne jegliche Treffen und Events abzusagen. Wir müssen der Rhetorik von "das ist halt so, dass im Dezember das halbe Land flachliegt, kann man nix machen" mal ein bisschen entgegentreten.

#CovidIsNotOver

Es mag zwar gerade aussichtslos erscheinen, den überall kursierenden Infektionen aus dem Weg zu gehen, aber einfach mal der friendly ermutigende Reminder, dass man durchaus was tun kann, um das Risiko zu reduzieren. Ja, auch ohne alles abzusagen.

Ich gehe jetzt mal von der Lage aus, dass man selbst nicht allzu viel bestimmen kann, also nicht eine Veranstaltung selbst ausrichtet oder selbst Arbeitgeber*in ist, sondern eher in der "machtlosen" Position.
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Eins der wirkungsvollsten Mittel bleibt die Maske. FFP2 oder FFP3, dicht sitzend und gut passend, schützt echt gut. Gerade in der aktuellen Situation und kurz vor Weihnachten dürfte das Verständnis anderer Menschen, Leute mit Maske zu sehen, wieder etwas höher sein.

Es bringt nix, die Maske im Restaurant auf dem Weg zum Tisch zu tragen und sie dann abzunehmen, sobald man sitzt.
Aber viele Situationen bieten sich an. Supermarkteinkauf, Fahrt mit Bahn oder Öffis, enge und volle Flure. 2/

Besonders sinnvoll sind Masken da, wo mit ziemlicher Sicherheit Erkrankte sind: In Wartezimmern und Apotheken, bei Besuchen im Krankenhaus/Pflegeheim, oder wenn man merkt, dass jemand in der Nähe schnieft.
Auch echte Virenschleudern: Öffentliche Toiletten.

Ihr müsst da kein Ganz-oder-Gar-Nicht-Ding draus machen. Wenn
ihr auf der Arbeit oder bei Weihnachtsfeiern ohne Maske in Innenräumen sitzt, senkt ihr euer Infektionsrisiko trotzdem, wenn ihr die Maske in der Bahn und beim Einkaufen tragt. 3/

@catrinity finde deinen Punkt super, dass es kein Ganz-Oder-Gar-Nicht ist. Ich trage immer noch so gut wie überall Maske in der Öffentlichkeit, aber gerade auf großen Konferenzen oder in vollgestopften S-Bahnen fühle ich mich selbst mit Maske unsicher und kann nicht verstehen, wie alle anderen da jeden Tag ohne Maske unterwegs sein können.

@noujoum

Das versteh ich gut. Gerade in den Situationen ist es wichtig, dass die Maske gut sitzt.

Ich hab mit "Maske drinnen, es sei denn, die Leute sind getestet" nie aufgehört, aber ich verstehe, dass das nicht alle so durchziehen wollen und können.

@catrinity ja, ich verstehe das auch, und nach meiner Erfahrung ist die Chance größer, die Leute zu erreichen, wenn man Verständnis für ihre Situation und ihre Gefühle hat und ihnen vermittelt, dass das ok ist, und dass sie trotzdem auch mit wenig Aufwand sich schon etwas schützen können.

@noujoum

Jap, ungefähr das war meine Motivation für den Thread.