Die #Zeitung „#Tagesspiegel“ wird in ihrer gedruckten Ausgabe keine #Genderzeichen wie Sterne oder Doppelpunkte mehr verwenden. Vorausgegangen sind offenbar zahlreiche Beschwerden von Lesern.

https://www.deutschlandfunk.de/tagesspiegel-verzichtet-ueberwiegend-auf-genderzeichen-104.html

Sprache - "Tagesspiegel" verzichtet überwiegend auf Genderzeichen

Die Zeitung "Tagesspiegel" wird in ihrer gedruckten Ausgabe keine Genderzeichen wie Sterne oder Doppelpunkte mehr verwenden. Nach einer Experimentierphase gelte dies dann auch für die E-Paper, teilte die Chefredaktion mit. Die Online-Berichterstattung ist den Angaben zufolge von diesem Schritt vorerst nicht betroffen.

Die Nachrichten

@JohnMeils
Ich weiß nicht, was das soll.
Mich macht das sprachlos.
Das Gendern war kein Problem, bis es die rechten Arschlöcher zum Problem erklärt haben und die ganzen Merze etc. Auf den Zug aufgesprungen sind. Ja, wir haben in Deutschland natürlich keine Probleme, außer Flüchtlinge und Gendern. *ironieaus*

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Ihr lasst die Rechten gewinnen.

@sinchens_ Da ist die Angst um die Auflage. Als die deutsche Rechtschreibreform beschlossen wurde, gab es einen Aufschrei und es teilten sich die Verlage auf in „alte“ und „neue“ Schreibweise. Selbst Politiker schimpften und sagten, sie machen das nicht mit.
Inzwischen kräht kein Hahn mehr danach. Ich denke, dass es sich nach und nach einschleichen wird.

@JohnMeils Ja, an die Rechtschreibreform erinnere ich mich. War da ja auch mittendrin in der Schule.
Ich habe auch nur die Sachen übernommen, sie ich sinnvoll finde, also das mit dem ss und ß, weil das wirklich gut zu merkende Regeln sind.
Und wie oft schreibt man Schifffahrt?

Aber gut da es da noch kein Social Media gab, kam mir das nicht so extrem vor wie beim Gendern die Diskussion.

Als ob jemand daran sterben würde, wenn er einen Stern oder ein innen mitlesen muss...
Anstellerei.

@sinchens_ Lernunwilligkeit der Konservativen…

@JohnMeils Und dann erst Gendermedizin. Was war das für ein Aufschrei.

Wo kämen wir denn hin, wenn Medikamente für Frauen erforscht würden. Der Mann ist doch der Standard. Frauen sind ja mit gemeint und die sind sowieso leidensfähiger...

Gegen diese Konservativen sind normale Beamte einfach nur total innovativ ind modern.

@sinchens_
Die Kritik kommt ja nicht ausschließlich von rechts, allerdings schreien die dort am Lautesten.
Gendergerechte Sprache ist eine gute Idee, aber mit Binnenzeichen wie Asterisk, Doppelpunkt oder Binnen-i gibt es meines Wissens nicht wirklich eine zufriedenstellende und auch tatsächlich gerechte Lösung. Deswegen ist es gut möglich, dass diese Idee letztlich komplett scheitert.
@JohnMeils

@JohnMeils FU wie rückschrittlich.

Dass die Beschwerden von "Lesern" kamen und nicht von "Leser*innen" glaube ich sofort.

@tagesspiegel