Gespräch mit Kind 1, 11. Klasse Gymnasium

Habt ihr jetzt eigentlich überall diese digitalen Whiteboard in der Schule?

> Ja. (seit mehreren Jahren)

Und wie nutzen die Lehrer:innen die inzwischen?

> Sie schreiben mit dem Whiteboard-Marker darauf.

Und die digitalen Funktionen nutzt niemand?

> Doch, wir nutzen sie mit Powerpoint für Referate.
> Und Herr Soundso, der hat sich die Tools dafür
> runtergeladen.

Einer!

#Schule #lebenslanglernen

@ferdinand_soethe ja, das ist nicht schön. und die gründe sind leider bekannt. beispielhaft für unsere schule:
* außerhalb der naturwissenschaften haben wir m.w. 3 solcher geräte. für ein normalgroßes gymnasium. wenn ich mich einarbeite, kann ich das in einer doppelstunde je woche nutzen - wenn ich mich in andere sachen einarbeite, kann ich das ggf. täglich nutzen.
* wir dürfen schüler:innendaten nur auf dienstgeräten nutzen
#digitalisierung #schule #FediLZ 1/x
@ferdinand_soethe
* ich könnte das whiteboard mit einem privatgerät nutzen (wenn ich windows hätte), aber dann wäre ich mit zwei geräten am start. für die eine doppelstunde in der woche.
* die verbindung mit dem gerät hängt am wlan, und das ist leider nicht zuverlässig. jede stunde, die ich mit wlan plane, muss ich parallel auch mit-ohne-wlan planen, also zumindest phasenweise doppelt.
* die versorgung der geräte mit updates klappt mal so, mal so - aber nie richtig gut.
2/x

@thaden
Kann man nicht einfach ein Kabel reinstecken?
Es ist m.E. nicht nachhaltig, sich in die Boardsoftware einzuarbeiten. Hätte ich das getan, hätte ich jetzt Materialien für Smart Notebook, Clevertouch und i3, und könnte nach jedem Wechsel alles wegschmeißen.

Nehme ich mein Privatgerät und schließe es per Kabel an, kann ich direkt mit der mir bekannten Software und Material weiterarbeiten, und beim nächsten Hersteller bleibt das dann auch so.
@ferdinand_soethe

@andreasgoebel @thaden @ferdinand_soethe Genau das - wir haben auch so wenige (4-5 vielleicht in der ganzen Schule? In der NaWi sieht das evtl anders aus, aber da bin ich nicht), das lohnt sich tatsächlich von Aufwand und Ertrag für mich nicht.

Deswegen finde ich die Variante fester Beamer, mit denen man sich verbinden kann, besser (sind m.W. nach auch einfacher/günstiger zu ersetzen -- denn so komplexe Technik geht auch schneller kaputt, wenn viele sie nutzen)

@MsBasement @andreasgoebel @thaden @ferdinand_soethe Mit einem Touchdisplay kannst du dich genauso verbinden wie mit einem Beamer. Tatsächlich meist sogar besser, weil die Kabel-Anschlüsse nicht an der Decke sind und ein Empfänger für drahtloses Spiegeln schon eingebaut ist. Sehr ausführlich dazu: https://medium.com/@damiel_gc/the-big-picture-d8cb247daef3
The big picture

Großbilddarstellung im Klassenzimmer

Medium
@damiel_gc @andreasgoebel @thaden @ferdinand_soethe Das war missverständlich, mit den past smartboards bei uns geht die drahtlose Verbindung ebenfalls, und die Dinger sind auch nett - an die Beamer kommen aber weniger Kolleg*innen ran (weil unter der Decke), da kann weniger kaputt gemacht werden (nicht mit Absicht, passiert bei den smartboards einfach öfter) - bei einem Lehrerraumprinzip wäre ich auch eher für smartboards oder wie genau die Dinger jetzt heißen, Panel...?