Schulsystem? Kaputt.
Gesundheitssystem? Kaputt.
Rentensystem? Kaputt.
Digitalisierung? Haha, Faxgerät.
ÖPNV? Ein teurer Witz.
Steuersystem? Ungerecht.
Klima? Gefickt.

An nichts von alle dem sind Flüchtlinge schuld.
Sondern Privatisierung, Lobbyismus, Schuldenbremse und Kapitalismus.

@jaymenno und im fall von deutschland eine politik, die sich nur noch als beliebtheitswettbewerb versteht und sich selbst in krisenzeiten nicht eine minute lang ernsthaft mit kooperativer und konstruktiver lösungsfindung beschäftigt hat, sondern vorwiegend mit schulhofstänkereien und stand-up-comedy im bundestag, dubiosen geldgeschäften und letztendlich inhaltsloser parteipolitik. läuft alles ziemlich kompromisslos und mit sehr viel männlichem ellbogeneinsatz. wer da wirklich was bewegen will, braucht langen atem – merken die jüngeren abgeordneten spätestens beim ersten burnout.

dass so ein trockener furz wie das deutschlandticket monatelang als riesiger erfolg gefeiert wurde und nicht viel später wieder auf der kippe stand, spricht bände

wobei man sich bei so wichtigen themen ja noch einigermaßen zusammenreißt. bei sachen wie dem SBGG ist ja praktisch free-for-all angesagt, weil debatten über den umgang mit der regenbogenfraktion schon immer ein rein parteipolitisches mittel waren. die mainstream-parteien haben gemerkt, dass sie irgendwo in braune scheiße getreten sind, und sich die schuhe am ohnehin um jahre verspäteten gesetzesentwurf abgeputzt. stünde davon nichts im koalitionsvertrag, würd’s keiner mehr anpacken wollen.