So, jährliches "nie wieder" abgehakt.
Jetzt wird wieder beraten, wie man möglichst schnell und billig Geflüchtete in Ruanda zwischenparkt, damit sie da einfach verschinmeln bzw gar nicht erst kommen.
Das ist alles so obszön.
So, jährliches "nie wieder" abgehakt.
Jetzt wird wieder beraten, wie man möglichst schnell und billig Geflüchtete in Ruanda zwischenparkt, damit sie da einfach verschinmeln bzw gar nicht erst kommen.
Das ist alles so obszön.
@rationalgarde denke gerade: das dilemma des gedenkens: auf der einen seite haben wir sowas wie das ddr-narrativ, daß die meisten irgendwie opfer (wenngleich teils verführte) des ns waren (die "polischen" irgendwie mehr und besser, aber zu den unterschieden kommen wir gleich), also das individuelle leid, das spezifische ziel hier unsichtbar wird.
also alles ist relativ (stimmt), also können wir alles relativieren (können wir, ist dann aber scheiße)
@rationalgarde stimmt, da ist ein wesentlicher unterschied zwischen der menschenverachtenden diktatur nebenan mit ihren paar morden und der entgrenzung, wie organisierung, die im nationalsozialismus zu beobachten war.
aber auch wenn antisemitismus ideologisch zentral war, bedenke mit wem sie angefangen haben - "aktion t4"
@rationalgarde soll jetzt keine "oppression olympics" sein, eher im gegenteil: wir können es drehen und wenden, welcher aspekt obenauf liegt und das ist für solidarität wichtig zu wissen, denn die sind untrennbar.
das dumme: ja, an sich ist niemand mehr sicher, aber da die ideologie mit zweierlei maß mißt und wie sie zugehörigkeit verspricht ist gerade darauf ausgelegt, daß sich viele sicher fühlen und daher mit dem mörderischen arrangieren können und wollen