@sixtus
Ich verstehe immer nicht warum so viele Menschen den Kapitalismus verteidigen, obwohl dieser so klar zum Nachteil der meisten Menschen ist und nur für einen geringen Teil Vorteile bringt.
Eigentlich sollte man doch eine demokratische Mehrheit gegen so ein System erwarten?
Doch, ich denke, das verstehe ich sogar sehr gut.
Da ist vergleichswiese schnell darauf zu kommen, wenn wir uns in die realen Situationen der Menschen, mit ihren Erfahrungen in der Vergangenheit und mit der bisher noch wenig konkreten Alternativ-Lösung ernsthaft auseinander setzen.
Das ist auch gleich ein Hinweis, wie es zu ändern wäre: Die Alternative muss realistisch, transparent & attraktiv sein; und einen vernünftigen Übergang mitdenken; sonst macht es nur Angst.
@WolfgangFeist @sixtus
Für viele Leute übersteigt doch schon Sozialhilfe den Horizont.
Es wird sich darüber beklagt, dass die Hilfe zu hoch sei, und Arbeit darum zu unattraktiv.
Wie will man jemanden erreichen, der so denkt? Dem es nicht in den Sinn kommt, dass die Gehälter zu gering sind.
Wenn es schon auf der Hürde scheitert, kann kein noch so gutes System mit dem Kapitalismus konkurrieren.
Selbst soziale Marktwirtschaft ist für viele schon Kommunismus....
@ExistenzKetzer @sixtus worum es mir ging, dass der "Kapitalismus" Begriff zu breit ist,um eine Trennschärfe zu entfalten, und im Vergleich zu Volkseigentum und staatlicher Planwirtschaft aus meiner Sicht weiterhin das überlegene System ist, aber staatlicher Lenkung und sozialer Umverteilung bedarf.
Ich bin also überzeugt, dass Privateigentum und Preisbildung an Märkten sinnvoll sind. Man darf aber nicht den nötigen Rahmen aus Arbeitnehmerschutz, Besteuerung &sozialer Umverteilung zerschlagen!
Dies ist ein vermutlich korrekter Aussagesatz.
Wieso nehmen viele eigentlich immer noch an, dass es die Tagesschau dann noch gibt? Und überhaupt über mehr als ein paar Jahrzehnte noch Jemanden (egal wie reich der nun ist)?
Wenn alle Tierarten ausgerottet sind - gibt es dann noch eine Existenzgrundlage für Menschen? Ich denke, kaum. Da wird nicht verstanden, dass die menschliche Art vom Ökosystem abhängig ist.
"Die Ökosphäre braucht uns nicht. Aber wir brauchen die Ökosphäre."
Ich fände es mal ganz heilsam, wenn man nicht schreiben würde "...der Kapitalismus....", sondern "wir" oder "die Menschen" haben zB die Erde abgewirtschaftet...
@sixtus natürlich, denn egal ob @tagesschau oder @ZDF - deren #Rundfunkräte sind weder #gewählt.noch #repräsentiativ.
Es gibt nichtmals eine*n Vertrer*in der Gebührenzahler*innen...