#ArteTV feiert derzeit #LarsVanTrier ab. Gibt wenige Leuz, die sowohl Filme gedreht haben, die ich nach einmal sehen nun meide wie die Pest (»Breaking the Waves«, »Dancer in the Dark«), und solche, die ich für geniale Meisterwerke halte, von »Geister« über »Melancholia« bis zu »The Boss of it All«.

Ich bin van Trier als Teen verfallen, als er mit strenger E-Trio auftrumpfte. »Europa« (1991) ist immer noch mein Lieblingsfilm von ihm. https://www.arte.tv/de/videos/006491-000-A/europa/

Europa - Film in voller Länge | ARTE

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kommt der Amerikaner Leopold Kessler nach Deutschland, um das Land seiner Väter kennenzulernen. Er heuert als Eisenbahnschaffner an und verliebt sich in die geheimnisvolle Katharina Hartmann. Das kafkaeske Drama brachte Lars von Trier 1991 den Durchbruch.

ARTE
@molosovsky So, und nun bei Gelegenheit ein kleines, feines Essay zum Thema. 😉
@lapismont Es ist ja ganz schlimm, weil van Trier ist ja als ganzes interessant, ganz persönlich, weil ich z.B. einer bin, der ganz nebenbei mit van-Trier-Filmen Grundsätzliches und Feinheiten gelernt hat zu Sachen wie »Verfremdungseffekt, Realismus, Naturalistismus, Herausheben/Verbergen z.B. Inszenierung, Handwerk, Mittel, Struktur, Strenge, Verspieltheit (Zufall!), Konstruktion, Sentiment, Provokation, Bruch (Kultur-Shock!), Passion, Pathos, Empfindsamkeit« und so weiter und so weiter.
@molosovsky ja, das wird ausführlich

@lapismont Lasse eh meist offen, wie ich werten soll, daß mein ›Filmdenken‹ schon irgendwie lexikalisch, also vong Lexikon-Lesen geprägt ist, also, ich fasse gern Filmemacher oder Autoren oder auch Studios zusammen. Also NAMEN, die typisch für einen Stil, eine Haltung, ne Masche stehen (je nach Perspektive).

Lars van Trier ist als Macher und ›Marke‹ einer meiner frühen eigenen Entdeckungen. Gibt’s massig. Erste Beschäftigung mit so Film-NAMEN hab ich geerbt (Wilder, Hitchcock, Lean). #Wurstfest