"Ziel westlicher Medien sei die "Gehirnwäsche" von Konsumenten, behaupten die Aktivisten. Alle Palästinenserinnen und Palästinenser würden mit Terroristen gleichgesetzt. Öffentlich-rechtliche westliche Medien seien zudem nicht unabhängig, sondern von "imperialistischen Regierungen" gegründet."
Ja cool. Wenn post-colonialism und sonstige soziale Bewegung meet jüdische Weltverschwörung
der account scheint ja wohl von einer überschaubaren anzahl von widerlichen leuten gekapert bzw. from the start aufgemacht - fff kommt da nicht gegen an, auch ein problem von dezentralität
der schaden jedenfalls ist immens
@rationalgarde leute haben mir erzählt, daß es keinen wagenknecht-flügel gebe, da ihre forderungen ja nicht der beschlußlage des vorstands entsprächen. und mir scheint leider die anzahl der linken mit merkwürdiger haltung dazu in den usa, uk und kanada erstaunlich hoch; meinung als masseneffekt.
was ich aber konkret meinte war: wenn postkolonialismus sich nicht vom antiimperialismus abgrenzt, hat der sich rundablagenreif gemacht.
@rationalgarde Das ist wohl ähnlich wie bei DER Antifa. Beides sind organische, nicht streng organisierte Bewegungen in der „Abweichler“ kaum kontrollierbar sind. „Die“ können größtenteils nichts dafür, welchen Mist andere unter dem (nicht geschützten) Namen #FridaysForFuture verzapfen.
Der Imageschaden ist trotzdem massiv, was ein Fest für reaktionäre Kräfte & eine Katastrophe für den Klimaaktivismus ist.
Ein 🧵 von #FFFGermany dazu: https://chaos.social/@fff/111302102325206489
Nein, der internationale Account spricht - wie zuvor betont - nicht für uns. Nein, der Post ist nicht mit uns abgestimmt. Nein, wir stimmen nicht mit den Inhalten überein. 1/4
ja, das haben wir alle gelesen
trotzdem segeln da FFF-Aktivist*n nicht erst seit gestern mit den offiziellen Accounts rum und verbreiten Verschwörungserzählungen, wie man sie bei der hamas, bei Orban, Trump und Putin lesen kann
dann kann man jetzt ja nichts tun 😭
doch natürlich kann man was tun:
jede FFF-Sektion, die nicht aus antisemitischen Bastarden besteht, muss jetzt - sei es eben darum - um die Marke FFF kämpfen.
Die Distanzierung von letzter Woche reicht jetzt nicht mehr, jetzt geht es tatsächlich in den inner-movement-in-fight*
* wäre auch nicht die erste soziale Bewegung weltweit und in der Geschichte, die sich intern mal zerlegt hat bzw zerlegen musste, um rote Linien zu definieren
Eine widerspruchsfreie soziale Bewegung, mit globaler Verankerung ist schön, aber unrealistisch.
Und wenn der Widerspruch nicht ausgefochten wird, dann gewinnen die Hamasfreunde.