Keine Ahnung, wie das Missverstanden werden kann, oder eine Verkürzung sein soll, wenn eindeutige antisemitische Framings, wie "Juden und Finanzen", zum Tragen kommen, @ZDF.

"Precht: [...], dass eine Formulierung gefallen sei, die Anstoß erregt und zu Kritik geführt habe. »Das möchten wir natürlich nicht und das bedauern wir auch sehr, dass das so ist. Zumal es nicht ansatzweise irgendwie so gemeint gewesen ist, wie es aufgefasst wurde.«"

Nopology. 🤷

#precht #lanz #zdf

@beandev Gemeint hat er wohl einfach das hier, was nicht unbedingt allgemein bekannt ist:

Den Christen war es bis zum 15. Jahrhundert nach dem kanonischen Recht verboten, Geld gegen Zinsen zu verleihen. Nicht so den Juden. Da ihnen im Hochmittelalter das Ausüben eines zunftgemäßen Gewerbes und die Beschäftigung mit dem Ackerbau verboten waren, verdienten viele sich ihren Lebensunterhalt im Handel, als Pfandleiher oder im Zins- und Wechselgeschäft.(https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_(Mittelalter)#Wohnen_und_Arbeit)

Was jedoch völlig verkehrt ist, ist die Behauptung, dass die eigene Religion ihnen verbiete zu arbeiten, mit Ausnahme von...

@ZDF

Geschichte der Juden (Mittelalter) – Wikipedia

@stefanm @ZDF @beandev Aber das ist doch etwas, was Christen betrifft, nicht orthodoxe Juden.
@zaunkoenig Richtig - erstens betrifft es nur indirekt die Juden, weil es erklärt, warum diese besonders häufig im Finanzwesen der damaligen Zeit tätig wurden. Und zweitens ist es etwas Historisches, nichts Aktuelles. Und das sollte Precht klarstellen. Wenn er dazu nicht in der Lage ist, hat er ein mentales Problem.
@ZDF @beandev
@stefanm @ZDF @beandev mit Ausnahme von Sabbat, da sollte dann aber eh keiner arbeiten und Geldgeschäfte sind natürlich auch verboten
@beandev @ZDF Es liegt gewiss nicht an einer Formulierung, sondern am Inhalt. Für wie blöd, hält Herr Precht die Menschen um sich herum eigentlich?

@beandev @ZDF Er kann nicht nicht recht haben.

War auch beispielsweise schon beim Thema Datenschutz und Corona-Warnapp auch schon so.

Er hatte damals vor sich hinfantasiert, welche Überwachungsfunktionen in *allen* ostasiatischen Ländern on deren Apps verbaut sind, weil die da ja alle nicht so zimperlich sind.

Bei allen Ländern außer China und Süd-Korea hatte sein Gelaber halt einfach nichts mit der Realität zu tun gehabt.

Er KANN einfach nicht "keine Ahnung" sagen, sondern muss immer noch irgendwie was dran hängen.

@beandev @ZDF

#Precht = #AfD

Beide kriegen mit dem #ÖR (hier #ZDF ) zuviel Reichweite.
Das ist schlimmer, als der Stuss den sie verbreiten.

@Feierteifi
Jede Sendung (nicht nur Podcasts) bei #Lanz im @ZDF ist schwer zu ertragen, was die Grenzverschiebungen betrifft.

Ich hoffe jetzt werden Konsequenzen gezogen.

@beandev @ZDF

Das hoffe ich auch ... sehr!

Das ZDF entfernt umstrittene Äußerung von Richard David Precht in der Israel-Folge und zieht sich aus der Verantwortung

DMZ – MEDIEN ¦ Sarah Koller ¦ KOMMENTAR In einer kürzlich veröffentlichten Podcast-Folge des ZDF mit Markus Lanz und Richard David Precht kam es zu einer untragbaren Situation, als Precht eine Aussage traf, die bei vielen Empörung auslöste. Precht äußerte sich zum orthodoxen Judentum auf eine Weise, die von vielen als antisemitisch und problematisch empfunden wurde. Die Redaktion des Podcasts reagierte darauf, indem sie die fragwürdige Passage entfernte. Die Episode und ihre Konsequenzen werfen wichtige Fragen zur Verantwortung der Medien und zur Verbreitung problematischer Aussagen auf. Richard David Precht ist in Deutschland bekannt für sein breites Spektrum an Themen, zu denen er sich äußert. Er präsentiert sich oft als Universalgelehrter, obwohl seine Kompetenz in vielen dieser Bereiche begrenzt ist. Auch in der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folge mit Markus Lanz äußerte er sich zu einem Thema, das heftige Reaktionen auslöste. Lanz, der normalerweise als Moderator agiert, beteiligt sich in diesem Format aktiv an der Diskussion, obwohl er kein ausgewiesener Fachexperte ist. Wie zuvor auch in anderen Themen. Prechts Äußerung bezog sich auf das orthodoxe Judentum und die Frage, ob orthodoxe Juden arbeiten dürfen. Precht formulierte seine Ansichten auf eine Weise, die von vielen als antisemitisch interpretiert wurde. Er behauptete, dass die Religion ihnen generell die Arbeit verbiete, mit einigen wenigen Ausnahmen wie dem Diamanthandel und bestimmten Finanzgeschäften. Die Reaktion des ZDF: Löschen einer umstrittenen Passage Die Reaktion auf Prechts Äußerungen war heftig und führte zu Empörung in verschiedenen Teilen der Gesellschaft. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft äußerte scharfe Kritik und warf Precht vor, antisemitische Äußerungen gemacht zu haben. Als Reaktion auf diese Kontroverse löschte das ZDF die problematische Passage aus der Podcast-Folge. In einer Erklärung entschuldigte sich das ZDF und erklärte, dass die Aussagen missverständlich interpretiert werden könnten, obwohl für viele die antisemitische Natur der Aussagen eindeutig war.

DIE MITTELLÄNDISCHE ZEITUNG - FÜR MEHR DURCHBLICK
Das ZDF entfernt umstrittene Äußerung von Richard David Precht in der Israel-Folge und zieht sich aus der Verantwortung

DMZ – MEDIEN ¦ Sarah Koller ¦ KOMMENTAR In einer kürzlich veröffentlichten Podcast-Folge des ZDF mit Markus Lanz und Richard David Precht kam es zu einer untragbaren Situation, als Precht eine Aussage traf, die bei vielen Empörung auslöste. Precht äußerte sich zum orthodoxen Judentum auf eine Weise, die von vielen als antisemitisch und problematisch empfunden wurde. Die Redaktion des Podcasts reagierte darauf, indem sie die fragwürdige Passage entfernte. Die Episode und ihre Konsequenzen werfen wichtige Fragen zur Verantwortung der Medien und zur Verbreitung problematischer Aussagen auf. Richard David Precht ist in Deutschland bekannt für sein breites Spektrum an Themen, zu denen er sich äußert. Er präsentiert sich oft als Universalgelehrter, obwohl seine Kompetenz in vielen dieser Bereiche begrenzt ist. Auch in der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folge mit Markus Lanz äußerte er sich zu einem Thema, das heftige Reaktionen auslöste. Lanz, der normalerweise als Moderator agiert, beteiligt sich in diesem Format aktiv an der Diskussion, obwohl er kein ausgewiesener Fachexperte ist. Wie zuvor auch in anderen Themen. Prechts Äußerung bezog sich auf das orthodoxe Judentum und die Frage, ob orthodoxe Juden arbeiten dürfen. Precht formulierte seine Ansichten auf eine Weise, die von vielen als antisemitisch interpretiert wurde. Er behauptete, dass die Religion ihnen generell die Arbeit verbiete, mit einigen wenigen Ausnahmen wie dem Diamanthandel und bestimmten Finanzgeschäften. Die Reaktion des ZDF: Löschen einer umstrittenen Passage Die Reaktion auf Prechts Äußerungen war heftig und führte zu Empörung in verschiedenen Teilen der Gesellschaft. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft äußerte scharfe Kritik und warf Precht vor, antisemitische Äußerungen gemacht zu haben. Als Reaktion auf diese Kontroverse löschte das ZDF die problematische Passage aus der Podcast-Folge. In einer Erklärung entschuldigte sich das ZDF und erklärte, dass die Aussagen missverständlich interpretiert werden könnten, obwohl für viele die antisemitische Natur der Aussagen eindeutig war.

DIE MITTELLÄNDISCHE ZEITUNG - FÜR MEHR DURCHBLICK

@beandev @ZDF Mit dieser Äußerung stellen sich #Precht und #Lanz in eine Reihe mit den bekannten üblen #Grenzverschiebung s-#Populisten, inclusive anschließendem Versuch einer #Schuldumkehr / #nopology ("selber schuld wer es falsch versteht") .

Bislang war vor allem die Prechtsche Eitelkeit widerwärtig, spätestens jetzt sind es auch seine Äußerungen.
#Antisemitismus

@beandev @ZDF Was kümmern einen Möchtegern-Philosophen und Dampfplauderer die Tatsachen und der dumme Pöbel?
Faktencheck Lanz & Precht 110: Über Israel, den Gazastreifen und orthodoxe Juden

Dr. Michael Blume unterzog die umstrittene Podcast-Folge 110 von Lanz & Precht einem religions- und politikwissenschaftlichen Faktencheck.

Natur des Glaubens