Habe mir gestern shadowdark geholt, cooles System mMn D&D in abgespeckt. Habt ihr schon Erfahrungen sammeln können, wie macht es sich in der Praxis?
@Ofilafoo #Shadowdark geht in meinen Runden gerade durch die Decke. Das Spiel erlaubt #dnd eskes Adventure Gaming ohne Ballast. Top Spiel für Leute, für die die Zeit am Spieltisch im Vordergrund steht und nicht der „Character Build“ oder „fairer“ taktischer, boardgame-iger Kampf. SD emuliert den Vibe alter dnd Versionen, liefert aber konsistentere Mechaniken. Gut für Anfänger*innen, gut für Leute mit wenig Zeit. SD spielt sich viel schneller als #5e o. #Patfinder. Einfach spielen. Spielenspielen

@HeyeBodo ich hab noch die Befürchtung das beim Crawl, durch den rundenbasierten Ansatz es zu Längen kommt. Und der spielfluss etwas leidet.

Aber sonst gebe ich dir Recht. Das coole ist, dadurch das das System so schlank ist, kann man fix hier und da mal eine neue Mechanik einführen ohne das alles so überfrachtend wird.

Bin gespannt, hoffe ich bekomme zeitnahe mal ne runde zusammen. Und danke für deine Antwort!

@Ofilafoo wir haben diesen strikten rundenbasierte Ansatz bislang gar nicht benutzt. Ich denke, dass ist nur so ein Kniff, um zu verhindern, dass das Spotlight zu lange bei einer Spieler*in / einer Figur verbleibt. Allein, dass man bei #Shadowdark in der Regel nur 1 Angriff etc./Runde hat, beschleunigt das Spiel schon ungemein. Mein Vgl ist immer mid/high lvl dnd5e: mies initiative würfeln, dann 20 Minuten warten bis dran ist 🥱
@HeyeBodo @Ofilafoo Kann dem genannten nur zustimmen.
Ich habe übrigens mal gelesen, dass viele Leute SD wegen so etwas für regelleicht halten, was es nun wirklich gar nicht ist. (lest mal MicroLight oder Into the Odd oder Black Hack 1E...)
Aber verglichen mit Highlevel 5E (und viele der Fans haben nur diesen Vergleich) ist es natürlich viel viel viel flotter unterwegs - und das o.g. sollte nicht als Kritik an SD verstanden werden.
@moonmoth @Ofilafoo ja, das hast du Recht. So regelleicht ist #Shadowdark dann doch wieder nicht, aber halt ziemlich zugänglich und gut organisiert. Ich mag Spiele wie The Black Hack und Into the Odd oder Cairn, hab aber den Eindruck, dass die gerade neuen Spieler*innen ein Gran zu wenig Orientierung geben und eher von Leuten gespielt und geschätzt werden, die schon länger im Hobby sind. SD trifft da irgendwie genau die Mitte.
@HeyeBodo @moonmoth was ich halt mag ist, dass es sich wie D&D light liest, grade für Angänger cool. Und wenn die dann mal Blut geleckt haben und mehr tiefe wollen, dann kann man das System easy auf D&D umziehen oder modular eigene Mechaniken hinzufügen.
Auch mal schnell eine Klasse erschaffen oder mal nen statblock basteln, dass macht das System auf den ersten Blick möglich. Bau mal ne subclass für dnd, da wirst ja bekloppt mit dem balancing.
@Ofilafoo @HeyeBodo die Autorin hat Leute ansprechen können können, die noch nie „Indie“, „OSR“ oder „regelleicht“ gehört hatten. SD hat kaum Neues, aber es ein super gemachtes „Greatest Hits Album“ des o.g., gut spielbar und toll präsentiert. Es ist schon wichtig, dass Shadowdark existiert, schon als „Türöffner“.
@moonmoth @HeyeBodo ich hab nur den Buzz auf YouTube darum bemerkt und bin wirklich begeistert. Aber bevor ich mir noch weitere Systeme anschaue, muss ich erstmal eine Runde zusammenbekommen, mit der ich SF zocken kann 😅
@Ofilafoo @HeyeBodo meine Richtung ist anders als oben: ich brauche eigentlich gar keine Klassen und baue Sonderregeln, und Mechaniken ab, wo ich es nur kann. Ich lerne, dass ich viel weniger brauche, auch deutlich weniger als SD und meine Runden kreativer u d flüssiger werden.
Aber ich bin auch schon eine Weile dabei und es gibt Systeme wie DCC, die ich eigentlich „wie geschrieben“ leite.
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@moonmoth @HeyeBodo auch schon viel von gehört, werd ich wohl auch mal reinschnuppern. Aber hör jetzt auf mit Empfehlungen, darf nicht wieder so viel Geld ausgeben 😅