Bei unserem Klimastreik im März waren 230.000 Menschen mit uns friedlich & demokratisch auf der Straße und haben demonstriert.
Dass ausgerechnet diese Menschen nun ins Visier einer Razzia geraten sind, ist ein alarmierendes Signal!

Unser Statement im Thread:

Worum gehts eigentlich?
Letztes Jahr im Frühling kam es im Kontext einer bundesweiten Razzia zu Durchsuchungen bei unserer Druckerei, bei der wir davor unsere Sticker und Plakate für den Streik gedruckt hatten. Außerdem waren die Privaträume von einem unserer Techniker betroffen
Wir finden: Das ist eine wirkliche Bedrohung. In den letzten Monaten ist die Rhetorik und das Vorgehen gegenüber Klimaaktivist*Innen immer härter geworden. Wir haben uns deshalb gemeinsam mit den betroffenen Firmen entschieden, Beschwerde einzureichen.
Die Situation ist wirklich alarmierend. Denn eine solche Durchsuchung trifft nicht nur ein Unternehmen- das greift uns als klimabewegte Zivilgesellschaft direkt an. Fridays for Future lebt Teilhabe und Demokratie. Uns als gefährliche Radikale darzustellen ist untragbar.
Wir werden nicht akzeptieren, dass Menschen, die die sich bei demokratischen und breiten Klimaprotesten beteiligen wollen, sich künftig fragen müssen, ob ihre Privatadressen durch die Generalstaatsanwaltschaft konfisziert werden.
Razzia gegen Klimaaktivisten: Auch »Fridays for Future« indirekt von Durchsuchungen betroffen

Die bayerische Justiz ermittelt gegen die Letzte Generation wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung. Dabei geraten auch Personen ins Visier, die Kontakt zur Gruppe abstreiten. Sie wehren sich jetzt.

DER SPIEGEL
@fff ich mag die art und weise nicht, wie ihr last gen im stich lasst. ihr solltet unterstuetzen und nicht taktieren wie politiker. schwach.
@humpfling @fff Und ich mag die Methoden der last gen nicht, da sie m.E. dem Klimaschutz mehr schaden als nutzen.
@steffenhe @humpfling @fff Dann schau dir mal die Geschichte an. Es braucht sowohl die "harmlosen" als auch die "radikalen" um Fortschritt zu erzielen. Statt ständig Gegeneinander zu kämpfen sollten wir endlich mal zusammen arbeiten. Es geht um die scheiß verfickte Zukunft der Menschheit.
@unnon89 @humpfling @fff In autokratischen Systemen helfen manchmal nur Revolutionen, die immer radikal sind. In Demokratien gibt es dafür bessere Methoden (Wahlen).
@steffenhe @humpfling @fff Funktioniert ja super mit dem Wählen wenn man sich derzeit mal anschaut was die Ampel in Sachen Klima"schutz" vorhat. Durch Wahlen ändert sich nichts, nur durch massiven Druck seitens der Straße.

@humpfling @unnon89 @fff Nur weil nicht ausreichend Menschen Parteien gewählt haben, die die Pariser Klimaschutzziele einhalten wollen, bedeutet nicht, dass Wahlen nichts bewirken. Im Gegenteil sollte es Anspurn sein, sich mehr zu engagieren.

Friedlicher Druck der Öffentlichkeit (wie durch FFF) ist oft auch hilfreich, Entscheidungsträger zu beeinflussen, das Richfige zu tun.

Aktionismus der Last Gen bewirkt jedoch eher das Gegenteil.

@steffenhe @humpfling @fff Wie gesagt, schau dir die Geschichte an, die zeigt das Gegenteil. Siehe Frauenwahlrecht. Das gabs nicht wegen den Demonstrationen, sondern dank der Suffragetten die ähnlich gehandelt haben wie die LG und den Druck erhöht haben. Zudem gibts KEINE Partei im Bundestag die irgendwas bewegen wollen würde. Man siehts doch jetzt mit den Grünen die dabei helfen den Klimaschutz AKTIV gegen die Wand zu fahren.

@unnon89 @fff @humpfling Das sehe ich komplett anders. Die Grünen haben deutlich mehr Klimaschutz in dieser Regierung durchgesetzt, als es in den Jahren der Merkel Regierungen gab. Sie sind jedoch in einer Koalition mit zwei weiteren Parteien und können nicht alles umsetzen, was sie wollen.

Mit dem Frauenwahlrecht ist die heutige Situation nicht vergleichbar. Frauen hatten damals keine Chance als Abgeordneten etwas zu bewirken, da sie nicht gewählt werden konnten.

@unnon89 @fff @humpfling Übrigens erfolgte die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland im Zusammenhang mit der Gründung der Weimarer Republik. Vorher war Deutschland keine Demokratie.