Ich würd auf meinem PC gern einfach mal neben Windows eine zweite Partition mit #Linux laufen lassen, um zu schauen, wie weit ich damit kommen kann. Mit welcher Distribution würde Linux-Kenner:innen denn empfehlen, dass man anfängt?
@schaffertom fand Ubuntu einsteiger*innenfreundlich. Aber manche Leute würden dir auch sagen, du sollst dir was möglichst un-nutzer*innenfreundliches installieren, damit du Kommandozeile lernen musst. Hängt auch ein wenig davon ab, was du machen musst/willst, für manche Bereiche gibt's ja spezielle Distributionen.

@schaffertom Ich würd Debian empfehlen, wie Ubuntu aber weniger (meiner meinung nach) überflüssiges Zeug.

Debian und Ubuntu haben auf jeden Fall beide sinnvolle Voreinstellungen und sollten gut out of the box funktionieren.

Als Desktop Oberfläche würde ich KDE-plasma empfehlen, aber das is sehr Geschmackssache.

@schaffertom Linux Mint ist sehr einsteigerfreundlich.

@schaffertom

Ich hatte mit Dual Boot Lösungen bisher nur Ärger. Windows zerschießt einem gern mal die Installation mit irgendwelchen Updates. Ich würde zum ausprobieren lieber eine VM aufsetzen. Wenn man dann den Sprung geschafft hat, kann man Windoof in den Orkus schicken.

@Yeekasoose dass ich den Windows-Absprung als Gamer wirklich so schnell ganz machen werd, halt ich für unwahrscheinlich. Aber danke für den Tipp mit der VM.

@schaffertom

Gaming auf Linux klappt heutzutage übrigens viel besser als viele denken. 😁

@schaffertom
Für Leute, die keine Zeit und Lust haben, Kommandozeilenbefehle und Kompilieren zu lernen, bietet sich Ubuntu an. Sehr viele Programme vorinstalliert oder mit einem Click installierbar, und wenn es ein Problem gibt eine umfassende, verständliche Dokumentation und eine große Community.
@schaffertom Kristallisiert sich eh heraus in den Antworten, aber - aus eigener Erfahrung - Ubuntu oder Linux Mint.

@schaffertom
Ich arbeite seit Jahren mit mint und bin sehr zufrieden.

Ich habe ein paar mutige durch den umstiegsprozess begleitet.

Such dir einen Mentor (hier wirst du sicher fündig).

Wenn du nicht Windows spezifisches hast, dann sichere die Dateien (Activations key nicht vergessen) uns spiel das Linux deiner Wahl einfach auf. Wie schon erwähnt ist dualboot nicht empfehlenswert.
Bei dualboot gehst immer zu Windows zurück. Aus Gewohnheit.

@schaffertom Ubuntu.
In dem Zusammenhang möchte ich dir aber Windows Subsystem for Linux nahelegen. Darin kannst du diverse Linux-Software (mit oder ohne GUI) komfortabel installieren und laufen lassen. Und du ersparst dir den Aufwand mit der Partitionierung oder der Einrichtung einer VM.
@schaffertom
Bei Ubuntu hast du eine riesige deutschsprachige Community, die immer sehr bereitwillig hilft.
Ich hab auf meinem Standrechner Ubuntu und Windows im Dualboot und das läuft seit Jahren sehr stabil;)

@schaffertom Mensch kann sich ggf auch erstmal ein Knoppix auf nem usb stick einrichten. Mit USB3 is das reichlich schnell genug, hab ich ne ganze weile selbst mal genutzt.

Knoppix kann dabei auch persistenten speicherplatz auf dem stick mtibringen und natürlich auf die integrierte platte/ssd zugreifen. ;)

@hackbyte @schaffertom und auch sonst ist vermutlich eine installation auf einen anderen Datenträger, der dann in der Bootreihenfolge vorher kommt "einfacher" und "sicherer" um sich nicht was kaputt zu machen.
Windows 10 und 11 sind nicht immer ganz so einfach was deren Bootmanager angeht und im Bios eine weiteren Datenträger einzurichten von dem gebootet wird ist eben einfacher auch wieder rückgängig zu machen, ich denke je nach Bios kann man auch beim Start dann eine Taste drücken um die Auswahl der möglichen Boot Datenträger angezeigt zu bekommen. Bzw. alternativ USB als bevorzugt einstellen und abstecken wenn man Windows von interner SSD/HDD booten will.

Also ja, ein Datenträger mit USB Anschluss, also eine externe SSD/Festplatte oder auch USB-Stick wäre aus meiner Sicht vermutlich besser.

Und nicht wundern, Linux bootet immer schnell und fährt genau so schnell runter, dass ist nicht wie Windows 10/11. 😛

@hackbyte @schaffertom ah, eine SD oder MicroSD Karte geht auch noch gut, falls du einen Leser im PC hast.

Hier eine Erklärung wie man das macht mit dem Knoppix auf USB oder so:
ekiwi-blog.de/25394/knoppix-bo…

Kann man sogar kaufen:
ixsoft.de/cgi-bin/web_store.cg…
(die sind auch auf Knoppix Webseite verlinkt knopper.net/knoppix-vendors/ )

Ich bin nicht sicher ob Etcher die Erstellung einer Persistenten Partition auf dem USB Stick erlaubt oder ob Knoppix das nachher noch erlaubt. Aber ausprobieren kostet dich nur 20 Minuten würde ich schätzen.

Edit: SSD zu SD. Sorry, müde.

Knoppix bootfähigen USB-Stick erstellen - eKiwi-Blog.de

Bootbaren Knoppix USB-Stick erstellen, so geht es. Knoppix ist eine praktische portable Linux-Distribution. Verfügbar als ISO-Datei kann ...

@utzer @schaffertom Mhh ... SD/MicroSD geht durchaus ... ich würd da aber nicht all zu viel drauf geben.

SD/MicroSD is so mithin das übelste medium für stetigen schreib/lesezuriff welches mensch kaufen kann imho..

Wird nurnoch unterboten von intenso usb sticks ;)

@hackbyte ja, stimmt schon, aber dachte halt das wäre noch was was so irgendwo rumliegt. @schaffertom
@utzer @schaffertom Knoppix kann beim ersten start auf einer ausreichent großen partition auf dem stick, auf dem auch direkt das knoppix liegen kann (in exfat/fat32 ggf sogar) ein image-file anlegen, einschliesslich verschlüsselung, um persistent storage zu generieren. ;)
@hackbyte danke, ist ewig her, dass ich Knoppix genutzt habe, also mindestens 8 Jahre. @schaffertom
@schaffertom Ich habe vor kurzem in das reinschnüffeln in #Linux begonnen. Viele haben mir Linux Mint als das bessere Ubuntu empfohlen. Ja, es fühlt sich gut an, es verbraucht wenig Ressourcen und kann einiges.
Und wenn man mal anfängt merkt man (ich), dass man mit Linux recht weit kommt 😊 Viel Spaß.
(Einiges muss man sich aber auch erst erarbeiten)

@roblen @schaffertom

Das "Erarbeiten" lässt einen aber auch in die Zeit zurückreisen, in der man das noch mit Spaß gemacht hat.

Also durch Linux habe ich Computer-Frickeleien wiederentdeckt und so viel gelernt.

Und wenn ich noch einmal Windows anmache, merke ich, wie voll und unhandlich das geworden ist.

@mmorschel @schaffertom Stimmt. Es erinnerte mich an die 80/90er 😊
Bin aber auch erstaunt, dass sich zu meinen letzten Versuchen sich Linux unglaublich weiter entwickelt hat.
Wirklich von Mac auf Linux wechseln mag ich noch nicht. Aber ich stelle meine App Auswahl so um, dass ich in beiden Welten unterwegs sein kann.
@schaffertom Ich hab mit Ubuntu begonnen und bin dabei hängen geblieben.
Dual Boot auf der gleichen Platte kann vielleicht ein Risiko sein, bei mir läuft es aber auf dem bisher dritten Gerät seit vielen Jahren problemlos, ich hab zwei Windows-Instanzen parallel zum Linux.
@schaffertom Tipp für den Umstieg: im Windows die gleichen Programme wie im Linux installieren und die auch verwenden wenn grad das Windows gebootet ist. Ich hab in beiden Betriebssystemen die gleichen Programme im Einsatz und mir ist es (bis auf Spezialprogramme) egal welches OS gerade läuft.