Das "auch" ist hier fehl am Platz. Nur bei zwei Items war die jüngste Gruppe nicht führend.
Die Jungen sind extremer als die Alten und deshalb wird das Problem nicht aussterben.
@kattascha ich glaub die meisten Menschen verstehen nicht, was eine (Faschistische) Diktatur wirklich ist.
Selbst viele von denen, die es durchlebt haben — und nicht ihr Land flüchten mussten, verstehen es nicht, oder gestehen es sich zumindest nicht ein.
@mohs Vielleicht war das „Merkel schützt uns vor der Katastrophe“? Etwas Vertrauen darein, dass die Regierung es zumindest nicht völlig versemmelt, sondern in kritischen Situationen verlässlich handelt?
Oder auch nur „die haben davor gewarnt, und dann wurde es wahr — vielleicht sind in der Politik doch nicht alle schlecht?“
(und dann kam die Maskenaffäre …)
@mohs @kattascha In dem Buch wird das zumindest vermutet:
»Im Kontrast zu den aktuellen Ergebnissen stehen die niedrigen Zahlen während des zweiten Coronalockdowns, wohl unter dem Eindruck, dass Krisen auch solidarisch und mit individueller Rücksichtnahme gesamtgesellschaftlich erfolgreich bewältigt werden können.«
Anderswo steht, dass Radikalisierung andere Formen angenommen hat, die weniger in das klassische rechtsextremistische Muster passen.

@kattascha Ergebnisse sind schlimm, nur wo bleiben die Schlussfolgerungen?
Man sollte Akteure wie russische Trollfabriken, Steve Bannon, Julian Reichelt benennen. Sie hatten leichtes Spiel mit Desinfo-Kampagnen auf Social Media, Meinungsverzerrung in Kommentarspalten, Querschwurbelei bei Telegram.
AfD und „Querdenken“ waren willige Helfer, um bei beliebigen Krisen (Energie, Klima, Covid, Migration) die Brechstange anzusetzen. Ohne Finanzierung und Strategie wäre aus ihnen nichts geworden.