es ist endlich erschienen! mein working paper für die hans böckler stiftung zu large language models.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ, LARGE LANGUAGE MODELS, CHATGPT UND DIE ARBEITSWELT DER ZUKUNFT

https://www.boeckler.de/de/faust-detail.htm?sync_id=HBS-008697

Künstliche Intelligenz, Large Language Models, ChatGPT und die Arbeitswelt der Zukunft

Die rasante Entwicklung von Systemen Künstlicher Intelligenz wie Chat-GPT, die inhaltlich und sprachlich überzeugende Texte generieren können, hat eine intensive Debatte ausgelöst. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen solche Systeme auf die Prozesse und Arbeitsweisen zum Beispiel in Wissens- und Kreativberufen haben werden. Diese Literaturstudie wertet den aktuellen Stand der Debatte aus. Sie führt in die technische Grundlage, die so genannten Large Language Models, ein und untersucht abschließend, welche Auswirkungen auf die Arbeitswelt zu erwarten sind.

es ist zum einen - ich denke - die beste deutschsprachige einführung in das thema large language models.

es ist zudem eine weitreichende darstellung des diskurses darüber, was die modelle können und was nicht.

das paper gibt zudem einen überblick über die bisher veröffentlichten studien und umfragen zu dem impact von llms auf den arbeitsmarkt.

und es wagt zuletzt einige spekulative szenarien, wie sich llms in 10 jahren auf den arbeitsmarkt ausgewirkt haben werden.

am 27.9. gibt es in berlin auch eine veranstaltung der böcklerstiftung zum thema, wo ich mit auf dem podium sitze.

hier kann man sich kostenlos anmelden: https://labora.digital/2023/

LABOR.A® 2023

Künstliche Intelligenz, Large Language Models, ChatGPT und die Arbeitswelt der Zukunft

Die rasante Entwicklung von Systemen Künstlicher Intelligenz wie Chat-GPT, die inhaltlich und sprachlich überzeugende Texte generieren können, hat eine intensive Debatte ausgelöst. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen solche Systeme auf die Prozesse und Arbeitsweisen zum Beispiel in Wissens- und Kreativberufen haben werden. Diese Literaturstudie wertet den aktuellen Stand der Debatte aus. Sie führt in die technische Grundlage, die so genannten Large Language Models, ein und untersucht abschließend, welche Auswirkungen auf die Arbeitswelt zu erwarten sind.

@_tillwe_ das ist derselbe link?

@mspro Nein, auch wenn es so aussieht. Also bei deinem lande ich auf einer 404-Seite.

Edit: bei dir wurde ein Sonderzeichen in %3f umgewandelt, das scheint zumindest hier (native Mastodon-Website + Chrome) nicht zu funktionieren.

@_tillwe_

bei mir wird

1. die seite korrekt angezeigt. (auch mastodon im browser (safari)
2. sind die urls buchstable für buchstabe dieselben

@mspro Wenn ich den Link mobil aufrufe, klappt es auch bei mir. Nur auf dem PC nicht. Wunder der Technik!

Wie dem auch sei: nach dem ersten Überfliegen ein recht gelungenes Paper, mir fast ein bisschen zu optimistisch, was die Fähigkeiten von LLMs angeht. Ich halte den nächsten KI-Winter für ein nicht ganz ausgeschlossenes Szenario.

@_tillwe_ ki winter wird kommen, die frage ist nur wann. ich sehe in den aktuellen modellen enorme optimierungspotentiale (wenn man ehrlich ist, sind die ja eigentlich ziemlich brute force …). für die nächsten mindestens 5 jahre sehe ich da noch kein plateau erreicht
@mspro Mein KI-Winter-Szenario wäre auch weniger ein technisches, auf Effizienz bezogenes, sondern ein Black-Swan-/Black-Mirror-Szenario: eine LLM frisst das Pony von Ursula von der Leyen, bzw. sorgt durch irgendeinen Fehler, dem irgendwer vertraut hat, dafür, dass ein Aktienkurs ins Bodenlose sinkt - danach ist das Vertrauen weg.
@_tillwe_ kann ich mir nicht recht vorstellen. derzeit ist man sich ja (zumindest auf informierten ebenen) der unzuverlässigkeit der modelle bewusst. sehe da eher ein grundsätzliches adaptionshindernis als ein unfallszenario. die frage ist halt, wie relyable man die dinger bekommt. gpt-4 ist schon deutlich besser als 3.5 und googles gemini soll auf nochmal extra auf zuverlässigkeit hin getrimmt worden sein. mal sehen.

@mspro Mein Argument wäre ein praxistheoretisches: aktuell sind LLM ein neuartiges technisches Wunderwerk, das mit großer Vorsicht benutzt wird.

Sobald LLM in "abgesunkene" Praktiken integriert sind, befürchte ich, dass sehr wenige Menschen die Unzuverlässigkeit der Antworten mitdenken. Im Zweifel hat der Computer schon recht. Falls da wirklich viel bessere Modelle kommen, klappt's. Sollte die Rate an Falschinformationen ähnlich hoch bleiben, ist ein Unfall nur eine Frage der Zeit.

@_tillwe_ @mspro Zum Fehler: Mastodon macht oft URLs für die Vorschaulinks kaputt. Klickt man dann direkt auf die URL statt die Vorschau, funktioniert der Link. So auch hier.
@_tillwe_ @mspro hier ebenfalls 404 Seite auf Windows/Chrome
@rstockm @_tillwe_ auf den link klicken, statt auf die vorschau sollte helfen
@mspro
In dem Vorschaulink steht "%3F" vor der sync_id, da gehört ein Fragezeichen hin ;-)
@_tillwe_
@makeratschool @_tillwe_ nicht die vorschau klicken, sondern direkt auf den link
@mspro Link geht nicht? ... ah, aber nur, wenn man auf die Vorschau klickt, der Link im Beitrag geht.
@mspro Kann man auch eine epub-Version bekommen? Bei Böckler direkt?
@ankrjoe nicht, dass ich wüsste
@mspro Schade, dann muss ich selbst basteln.
@ankrjoe prima! im besten falle auch gleich veröffentlichen, dann weise ich darauf hin.
@mspro
Na mal sehen, wie gut (technisch) die PDF-Vorlage ist. Schaffe das nicht sofort.
@mspro Hat etwas gedauert, aber dank der Vorlage aus der Redaktion hab ich aus Deinem Paper ein epub gemacht: Seemann, Michael. (2023). Künstliche Intelligenz, Large Language Models, ChatGPT und die Arbeitswelt der Zukunft. Hans-Böckler-Stiftung. https://doi.org/10.5281/zenodo.8416853
Künstliche Intelligenz, Large Language Models, ChatGPT und die Arbeitswelt der Zukunft

Die rasante Entwicklung von Systemen Künstlicher Intelligenz wie ChatGPT, die inhaltlich und sprachlich überzeugende Texte generieren können, hat eine intensive Debatte ausgelöst. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen solche Systeme auf die Prozesse und Arbeitsweisen z. B. in Wissens- und Kreativberufen haben werden. Diese Literaturstudie wertet den aktuellen Stand der Debatte aus. Sie führt in die technische Grundlage, die sogenannten „Large Language Models“, ein und untersucht abschließend, welche Auswirkungen auf die Arbeitswelt zu erwarten sind.

Zenodo
@mspro Liest sich übrigens sehr gut!
@[email protected] nächstes Mal bitte von jemanden Korrekturlesen lassen. Sind doch relativ viele Fehler drin. Typos und fehlende Wörter,etc.