Also Leutz ich red jetzt mal Tacheles: Ich finde #Helm tragen ist ne echt kluge Idee und trage eigentlich zu 98% einen aufm Rad. Ich finds echt sinnvoll, dieses wichtige Körperteil bei höheren Geschwindigkeiten besonders zu schützen.
In Verbindung mit Helmen gibt es aber sehr vieles, was ich ablehne.
Dazu gehört:
- Eine #Helmpflicht
- Berichterstattung, die bei Unfällen mit Rädern darauf herumreitet, ob die verletzte Person einen Helm trug und damit einen Selbst-Schuld-Tonfall generiert.
- Zu großen Fokus auf den Helm als gefühlt einzige Schutzstrategie, während strukturelle Gefahren (Verkehrsführung etc.) und Unfallvermeidung (Sichtbarkeit, Umsicht durch "stärkere" Verkehrsteilnehmer aka Autos usw.) wieder und wieder untern Tisch fallen.
- Wenn man Helme und andere Maßnahmen gegeneinander ausspielt.
- Wenn man Leute, die empfehlen, einen Helm zu tragen anpisst, weil oben genannte Punkte.
- Leidige Diskussionen um die oben genannten Punkte.

Case closed.

@reticuleena Ich werde ständig böse angeguckt, wenn ich sage „Wer nix im Kopf hat, muss auch keinen Helm tragen.“ Tja, so ist das mit der Wahrheit. Helme schützen den Kopf übrigens nicht gegen das Überrollen durch LKW, sondern beim Sturz. Ich hab schon mal nen unbehelmten Schädel knacken hören, als ein Rennradler übern Lenker flog. Kein schönes Geräusch. Mit Helm hätte er vllt. nicht wochenlang ins KH gemusst …