Also Leutz ich red jetzt mal Tacheles: Ich finde #Helm tragen ist ne echt kluge Idee und trage eigentlich zu 98% einen aufm Rad. Ich finds echt sinnvoll, dieses wichtige Körperteil bei höheren Geschwindigkeiten besonders zu schützen.
In Verbindung mit Helmen gibt es aber sehr vieles, was ich ablehne.
Dazu gehört:
- Eine #Helmpflicht
- Berichterstattung, die bei Unfällen mit Rädern darauf herumreitet, ob die verletzte Person einen Helm trug und damit einen Selbst-Schuld-Tonfall generiert.
- Zu großen Fokus auf den Helm als gefühlt einzige Schutzstrategie, während strukturelle Gefahren (Verkehrsführung etc.) und Unfallvermeidung (Sichtbarkeit, Umsicht durch "stärkere" Verkehrsteilnehmer aka Autos usw.) wieder und wieder untern Tisch fallen.
- Wenn man Helme und andere Maßnahmen gegeneinander ausspielt.
- Wenn man Leute, die empfehlen, einen Helm zu tragen anpisst, weil oben genannte Punkte.
- Leidige Diskussionen um die oben genannten Punkte.

Case closed.

@reticuleena Stimme zu, bin aber abweichend für eine Helmpflicht. Dann gibt's keine Diskussion mehr und unser Gesundheitssystem muss nicht für unvernünftige Deppen geradestehen. Ohne Gurtpflicht geht es auch nicht. Bin auch für Tempolimit. "Freie Entscheidung" ist nur eine Entschuldigung für Egoismus und Bequemlichkeit. Und: Natürlich dürfen Helme andere Maßnahmen nicht ersetzen.
@Petercarla62 Ich finde Helmpflicht und Gurtpflicht einen schwierigen Vergleich. Denn die Wirksamkeit von Helmen ist auf einen recht kleinen Bereich beschränkt (der nicht unwichtig ist), während durch die Airbags der Gurt eine ganz andere Relevanz bekommen hat.
Dann passt schon eher, die Helmpflicht mit einer Pflicht, einer piepsenden Anschnallerinnerung zu vergleichen. Und letztere lehne ich mit der Glut von tausend Sonnen ab!