#Aiwanger hätte zu Beginn der Affäre bloß sagen müssen: "Ich war als Jugendlicher ein furchtbarer Depp, der regelrecht besessen von der ganzen Nazi-Thematik war und schlimme Dinge gesagt hat, für die ich mich heute schäme" und es wäre wahrscheinlich alles verpufft.

Aber die Worte kriegt Aiwanger nicht über die Lippen, weil er es nicht einsehen will, warum er sich schämen sollte. Und da liegt die Frage nahe, wie viel den heutigen vom damaligen Aiwanger unterscheidet.

@LorenzMeyer @Habrok42 als Ergänzung, was SZ-Redakteur gestern bei Lanz gesagt hat:

#Aiwanger wurde vor Veröffentlichung des Artikels mehrfach aufgefordert, sich zu äußern. Hat er nicht.
Wenn er der Redaktion gesagt hätte, dass sein Bruder verantwortlich ist, wäre nichts veröffentlicht worden, weil Privatperson.

Aiwanger wusste aber, laut SZ-Redakteur, seit Jahren von der Existenz des "Pamphlets", Mitarbeiterinnen von ihm haben den Lehrer mehrfach gefragt, ob Aiwanger was zu befürchten hat.