@sixtus Das zeigt nur - das Preise und Kosten die effektivste Lenkungswirkung haben.
Jedenfalls solange es einfach und vorhersehbar / transparent ist.
Grünstück im Nirgendwo ist günstiger - alles weitere rechnen die Wenigsten (korrekt) ein.
Uns hat man vor 11 Jahren auch ein billiges großes Grundstück im Nirgendwo gezeigt. Haben dann lieber das kleinere genommen. Bus oder Rad zum Bahnhof oder weiterführende Schule möglich. Rest quasi vor der Haustür.
Wahl aber sicher nicht immer möglich.
@sixtus es gibt Leute, die wohnen in der Stadt und betteln zum Wasser aus den ländlichen Gebieten und bitten um eben diese Dorfbewohner um Steuergelder, zur Subventionsfinanzierung des städtischen ÖPNV.
Ist das richtig?
@sarahroth @sixtus Geschoben? Töpfe?
Der ländliche Raum bezahlt doppelt. Die Straßen für sich und die in der Stadt. Städter bezahlen nur die Straßen in der Stadt und nicht für den ländlichen Raum.
Plane and simple.
@sixtus Ja ist alles in Ordnung.
Die Städte wachsen seit Jahren und darum steigt der Bedarf an Trinkwasser, welches aufwendig gepumpt werden muss (Stromkosten nicht inklusiv). Der Wasserbezug vom Rhein-Main Gebiet wird aus dem Vogelsberg und sogar aus dem Kellerwald in Nordhessen gespeist. Die notwendige Pumpstrecke steht meist zudem im ländlichen Raum und wird von den Versorgern (Kommunen) betrieben. Gerecht ist das ganze nicht. Daher betteln.
@sixtus auch unsere Eltern in den 70ern haben das gemacht weil es anders nicht finanzierbar war.
Und das gilt heute auch noch so. Speckgürtel/Land ist vermeindlich billiger.