Die größten Gewinner des Streits um die Kindergrundsicherung dürften Unternehmer sein: Ihre Steuern sollen stärker sinken als bisher geplant. Denn im Rahmen der Nachverhandlungen hat Lindner auch das sogenannte Wachstumschancengesetz noch mal verändert. (Quelle: Berlin.Table)
Update: Im Gesetzentwurf fällt die zusätzliche Entlastung mit 1,3 Milliarden Euro jetzt sogar noch größer aus, als ich vorher gehört hatte.
Im alten Entwurf (links) lag die Jahreswirkung bei 5,7 Milliarden, im neuen (rechts) sind daraus 7,0 Milliarden geworden.
Die größte Veränderung betrifft (wie berichtet) die stärkere Anrechnung von Verlusten; dadurch fehlen im Haushalt 765 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr. Neu hinzugekommen ist die degressive Abschreibung für Wohngebäude; diese kostet 540 Millionen Euro pro Jahr.
@mkreutzfeldt Wo fehlt das Geld denn jetzt? (also außer bei den Kinder)?

@vehtoh @mkreutzfeldt U.a. wohl bei den Kommunen, hatte ich gelesen. Die sind hellauf begeistert.
Und wenn das Geld bei den Kommunen fehlt, dann wird meist im Sozialbereich gespart. Also trifft es wahrscheinlich wieder die Kinder.

Edit: Hier ein Link dazu: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/wachstumschancengesetz-kommunen-100.html

Kommunen fürchten Millionenverluste wegen des Wachstumschancengesetzes

Bei der Koalitionsklausur in Meseberg könnte das Wachstumschancengesetz von Finanzminister Lindner verabschiedet werden. Die Kommunen warnen, ihnen würden damit bis zu 1,9 Milliarden Euro fehlen. Von Moritz Stadler.

tagesschau.de
@mkreutzfeldt FDP halt. Wobei das selbst für die low ist :P

@mkreutzfeldt

Ich würde mir wünschen, dass mal jemand die Konsequenzen des Verlustrücktrags/abzugs zutreffend darstellt und nicht einfach nur "Steuersenkung" / "erleichterung" schreibt.

@mkreutzfeldt
Neoliberale sind einfach furchtbar.

@mkreutzfeldt

Ein Schelm wer Böses dabei denkt …