@dejanfreiburg Danke für diesen ausführlichen Text dazu, was soziale Netzwerke sind bzw. sein können.
Eine Frage dazu lässt mich seit einer Diskussion gestern nicht los: wenn soziale Netzwerke politisch sind, wie gehen wir dann mit Ein-/Ausschluss um? Soll ein soziales Netzwerk "die Öffentlichkeit" abbilden (inkl. zB. verbohrten CDU-Wähler*innen) - oder soll es "die Guten" (what ever that may be) zusammenbringen?
@dejanfreiburg Das eine ist die technische Seite - wie zugänglich/"nerdig" im Sinne von konfigurierungsnotwendig ist eine Plattform?
Das andere, kompliziertere: wie viel kulturelle Übereinstimmung darf vorausgesetzt werden? (Fiktives Beispiel: jemand wird blöd angemacht, weil er*sie nicht oder nicht "korrekt" gendert - "wir machen das hier aber so").
@_tillwe_ Technische Seite: müsste frei wählbar von extrem niederschwellig bis Pro-Level sein. (Was ich bei Mastodon aktuell nicht sehe. Die Hürde Server-/Instanzsuche scheint vielen Menschen zu hoch.) Bürger*innen entscheiden selbst.
Würde gar keine kulturelle Übereinstimmung voraussetzen. Die anstrengende, unangenehmen Gespräche sind notwendig und gehören zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung dazu.
Man kann sich auch auf Mastodon wunderbar in die Haare kriegen. Und manchmal ist das sogar produktiv. Beispielsweise ist das Ergebnis einer solchen Posting-Schlacht gestern, dass ich seitdem darüber nachdenke, wie das mit Projekten und der Mitte ist, und ob der Mainstream sich umleiten lässt. Obe