- Konservative Medien greifen die Story sofort auf, weil sie Messer mit Migration verbinden.
Es stellt sich heraus, dass es beim Täter keinen Migrationshintergrund gibt.
- Das Medieninteresse erlischt sofort
@GuidoKuehn Möglicherweise ist das auf den unseligen den Rechtsruck zurückzuführen. Wobei das meiner Wahrnehmung nach kein Ruck sondern eher eine allmähliche Verschiebung des Diskurses nach rechts. Stichwort Overton-Fenster.
https://de.wikipedia.org/wiki/Overton-Fenster#:~:text=Das%20Overton%2DFenster%20geht%20von,Akzeptablen%20sollte%20nicht%20gesprengt%20werden.
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/verschiebung-des-sagbaren-das-overton-window-42839/
Und mit dieser Entwicklung bin ich ÄUSSERST unzufrieden. In einem Radiobeitrag zum Thema Fridays for Future usw hieß es das schon 20% Unterstützung und 3% für eine eine Veränderung in der Gesellschaft ausreichend sind. Ich weiß nicht auf welchen Studien diese Aussage beruht, doch an den von mir erwähnten Veränderungen im Diskurs bezüglich des Themas Zuwanderer ist meiner Meinung nach eindeutig zu erkennen dass das höchstwahrscheinlich zutreffend ist. Hoffentlich sorgt dieser Umstand auch für die längst überfällige Umsetzung von wirklich konsequenter Klimaschutzpoliltik.
Dass Wenige Ausreichen um bis dahin Undenkbares durchzusetzen, wurde mMn. 1993 mit der de facto Abschaffung des Asylrechts bewiesen. Das waren gefühlt nicht einmal 3% der Bevölkerung die mordend und brandschatzend herumgelaufen sind.
@GuidoKuehn Hmm, habe ich so nicht mitbekommen. Zum einen habe ich nie, weder gelesen noch gesehen, dass da ein Ausländer beteiligt war. Und zum anderen waren die Meldungen sehr präsent in den Medien, auch gestern Abend noch..
Dass die Medien nicht 7 Tage vor Ort kampieren und jeden Besucher des Krankenhauses oder der Schule filmen finde ich eher positiv.
Oder was soll da Ihrer Meinung nach für ein Medienrummel passieren - und wie lange?
@Neireh @GuidoKuehn Ich bin mir sicher dass über den jetzigen auch noch berichtet wird wenn er vor Gericht steht, falls er das erlebt.
Vielleicht fällt einem die Berichterstattung auch nur einfach eher auf wenn es um möglicherweise nicht in Deutschland geborene Täter geht?
Nicht hilfreich ist natürlich wenn die Art von Artikeln dann in sozialen Netzwerken geteilt und gepusht werden um sich drüber aufzuregen. Da haben solche Artikel am Ende mehr "linke" als "rechte" Leser.