Seit vielen Jahren trinke ich für den Tagesbedarf einfach nur Leitungswasser - und hatte vorher keine Vorstellung davon, wie drastisch unterschiedlich das Wasser schmeckt, je nachdem, wo es aus der Leitung kommt.

Am Wohnort ist das Wasser unauffällig okay. In Kassel hingegen blieb die mitgenommene Wasserflasche wegen empfundener Ungenießbarkeit des Wassers ungenutzt. Dafür gab es kürzlich im Allgäu als Kontrast einen wahren „Wow! Lecker!"-Effekt.

Wie findet ihr euer heimisches Leitungswasser? Gibt es zum Wasser in Kassel auch andere Meinungen (kann ja z. B. vom Stadtteil abhängen)?

#Leitungswasser #Trinkwasser #Kassel #Allgäu #KurzeWege

@musenhain Jena hat zwei verschiedene Liefergebiete, wir sind leider in dem mit dem schlechteren Wasser.
@musenhain ...aber bei der Strangsanierung hat man hier eine Enthärtungsanlage eingebaut, seitdem schmeckt der Tee besser (und der Kaffee schlechter)

@mawa Zumindest mit mir wäre die Entwicklung kompatibel: Bei teeartigem Aufbrühmaterial bin ich breit und ausdifferenziert aufgestellt, bei Kaffee lauten die banausigen Kriterien: schwarz, koffeinhaltig. Dort sind mir dann die Produktions-, Handels- und Transportumstände weit wichtiger als aromatische Details, die ich sowieso nicht zu würdigen in der Lage (oder willens?) bin.

Bezieht sich das mit dem schlechteren Wasser nur auf den durch die Strangsanierung nun reduzierten Härtegrad oder nimmst Du wie @zynaesthesie auch noch andere Eigenschaften („metallisch", „moorig", …) wahr?