Die konservative Stadt Konstanz (85.000 Einwohner) hat einen Kreisverkehr für kreuzende Fahrradstraßen. Und eine Fahrradbrücke, über die im Schnitt pro Tag 10.000 Radler fahren (seit Jahresbeginn rund 2 Millionen).
Und Berlin so?
@rahmstorf Das ist in der Tat, eines der Positivbeispiele aus #Konstanz. An Schultagen morgens ist die Fahrradstraße zu Fuß auch kaum zu überqueren.
Potential hat noch: die Verkehrssituation am Bahnhof, die fehlenden Fahrradstellplätze dort, die Fahrradstraßen, die immer noch für Anlieger offen sind.
Aber vermutlich jammern wir auf hohem Niveau. 😉

@cluk @rahmstorf

muß dir leider widersprechen.
Am Bahnhof ist der Umbau ja im Gange, 🚲Parkhaus soll wohl kommen und das Parken der Anwohner fand ich nicht so schlimm. Wir waren jetzt im Urlaub dort und im Gegensatz zu 🚲 in Köln war das wie im Himmel.😇

@Hoffi Nun ja. Das Fahrradparkhaus soll nach der Planung in 6 Jahren nutzbar sein.
Das C-Konzept zu dem der aktuelle Umbau zählt ist 10 Jahre alt und eigentlich längst überholt.
Aber ja, im Vergleich zu anderen Städten passiert etwas.
Mein Traum wären pragmatische und schnell umgesetzte Maßnahmen wie zb in Paris.
@cluk
…immerhin passiert überhaupt etwas.
In Köln werden 🚗-lose Straßen wieder für den Verkehr freigegeben, weil die Stadtverwaltung schlampig geplant & kommuniziert hat (Deutzer Freiheit).
Oder es werden Projekte geplant, welche die Nahtod-Erfahrung von 🚶& 🚴‍♀️ als Kollateralschaden in Kauf nimmt. (Venloer Straße) war sogar mal Thema in Extra3.
Verkehrswende in Köln, s.u.