Ich halte im Übrigen die Erzählung "Die #AfD profitiert von dem Streit in der Ampel", die von vielen, auch seriösen Medien und Kommentator*innen verbreitet wird, für Humbug. Denn das würde bedeuten, 20 (+x) Prozent der Wähler*innen wollen lieber Faschismus als eine häufig uneinig handelnde Regierung. Konkreter: Jeder*r fünfte Deutsche will eher eine Diktatur als Diskussionen auf der Regierungsbank. Gibt es für diese implizit transportierte These denn irgendwelche Belege?
Ich denke, dass die Annahme „Alle AFD-Wähler*innen wollen Faschismus.“ falsch ist, auch wenn sie das dann bekommen würden. Wenn man so denkt, kann man das Problem nicht verstehen und die #noAfD auch nicht angemessen bekämpfen.
