auch wenn mir die theorie explodierte, nähme ich puppen zu den #plüschtierstudies hinzu -. war ja auch schon er grund furries und sexualität erstmal auszuklammern -, die berührungspunkte sind da.

der artikel läuft durchgehend unter "wo sie recht hat, hat sie recht", ich mag v.a. wie unaufgeregt sie das ganze reflektiert. also ein wirklich lesenswerter artikel. ein <3 - häng doch mehr hier rum! - an @shehadistan https://www.nd-aktuell.de/artikel/1175032.spielzeug-eine-barbie-ist-keine-in-plastik-gemeisselte-zukunft-von-maedchen.html

Eine Barbie ist keine in Plastik gemeißelte Zukunft von Mädchen

Greta Gerwigs Film holt die Barbie Puppe aus ihrer Schmuddelecke der internalisierten Frauenfeindlichkeit – und kann sie zu Nerd-Kram adeln. Nadia Shehadeh fände eine »Actionfigur Barbie« nicht das Schlechteste.

nd-aktuell.de

@Odradek

Ich hab schon als Kind wenig mit #Puppen¹ anfangen können. Also ich hatte welche und habe auch mit denen gespielt, aber die taugten doch nicht zum Kuscheln und Mit-ins-Bett-Nehmen, wie ein #Plüschtier es tut!
Wie sollten sie dann für #PlüschtierStudies relevant sein?

#Plüschies sind Gefährten, Puppen für #Rollenspiel.


¹ Die klassischen.
Mit Barbie auch nicht, aber die sind nochmal eine andere Kategorie als die, mit denen eins #VaterMutterKind spielte.

@Odradek

Und ich hab auch gerade den leisen Verdacht, dass ich das Spielen mit #Puppen schon als Kind eher als #Rollenerwartung erlebt habe.¹
Nicht als Druck, nicht laut geäußert, sondern als Bestandteil meiner nicht hinterfragten Normalität.

Veranschaulicht sich ja auch eigentlich schon prägnant an der Tatsache, dass #VaterMutterKind in meiner Kindheit ein übliches (Rollen)Spiel war.


¹ Auch wenn es durchaus Puppen gab, die ich mochte.

Zur Einordnung:

Ich habe Kindheit in den 80ern im Vergleich zu heute was Geschlechterrollen angeht sowohl konservativer¹ als auch freier² erlebt.

Ein „jungenhaftes Mädchen“ wie ich zu sein, war ganz normal möglich. Und damals wie heute war Geschlecht für mich in erster Linie ein körperliches Attribut und nicht identitätsstiftend.


¹ Es gab Männer und Frauen, und Männer, die sich als Frauen verkleidet haben.

² Es gab keine so krasse Blau-Rosa-Marktsegmentierung.

@idealistik kann noch keine gute hypothese daraus formulieren, aber irgendwie das gefühl, daß plüschies - nicht nur körperlich durch ihre flauschigkeit - uns irgendwie näher sind. und daß in ihrem nicht-menschlich-sein irgendwie mehr potential uns zu entwickeln/ergänzen ist. und irgendwie haben puppen m.e. auch so eine uncanny-valley artige gefahr.
@idealistik streichele gerade minou, die doch recht realistisch designt wurde. d.h., obwohl ich glaube, das problem der puppen hat irgendwas mit der authentizitätsfalle zu tun, es ist nicht ganz so einfach