heute auf der rewatch-liste: falling down (1993). quasi ferris buelers day off für erwachsene. und auf einer metaphysischen ebene der kern des dramas des wütenden weißen mannes und damit ein erster vorbote (oder gar der prototyp?) dessen, was uns heute jeden tag ins gesicht speit. (jedenfalls ist das meine arbeitshyptothese beim schauen.)
zwischenthese: in dem film wird mit wiiliam foster eine art männlichkeit ausgemustert, die von nachkriegszeit bis in 1990er hinein galt. der hard working, modest, middle income family man, der für die familie sorgt und sich für alles verantwortlich fühlt, aber dabei nie gelernt hat, mit den eigenen emotionen umzugehen. diese ausmusterung ist die ursünde, die der weiße mann bis heute nicht verknust hat. das gegenmodell wird ebenfalls präsentiert im empathischen, fürsorglichen predergast.