@Volksverpetzer
> Atomkraft ist weitaus sicherer und klimafreundlicher als Gas und Kohle und da wurde definitiv auch mit viel Emotionen eine irrationalere Entscheidung getroffen.
Selbst das ist umstritten, weil man nicht nur auf den Ausstoß lokal gucken kann. Was klimatechnisch gegen AKWs spricht:
* Förderung von Brennstoffen ist begrenzt und ist auch nicht besonders umweltfreundlich, passiert aber nicht bei uns, die Schäden tragen erstmal andere
* AKWs benötigen viel Kühlung die mit fortschreitendem Klimawandel teurer und schwieriger wird. Das führt zu Abschaltungen und auch aufgewärmten Flüssen
* AKWs können nicht spontan hoch/runter gefahren werden und sind deshalb AFAIK nicht gut in Kombination mit Erneuerbaren einsetzbar.
* Es ist die teuerste Energieform und auch das ist klimapolitisch relevant: Die Einsparungen können nämlich genutzt werden um woanders auszubauen.
Sprich, der AKW-Ausstieg (auch der erste) hätten mglw. genug Ressourcen (Geld, Zeit) geboten um schneller auf Erneuerbare umzusteigen, und damit ggf. sogar mehr CO2 einzusparen. Sowas hochzurechnen ist natürlich nicht trivial, aber einfach auf den Brutto-Ausstoß zu gucken reicht auch nicht.
Aber wir haben halt nicht EE ausgebaut in der Zeit. DAS war der große Fehler.