Gestern in den Tagesthemen kam der Bericht über eine 8. Klasse, die als Schulfahrt bei den Landesforsten RLP eine Woche im Wald arbeiten.

„Ich glaube, den Wald fit zu machen hilft mehr als mich auf die Straße kleben!“, sagte eine Schülerin.
Konstruktiver Aktivismus, i love.

Seit 15 Jahren pflege ich ja auch das Konzept des konstruktiven Aktivismus. Er ist anstrengender, fordernder, weniger effekthaschend, dafür erfüllender und er bewirkt Schritt für Schritt. 1/2

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass dieser Bericht es in die Hauptnachrichten schaffte.

Stellt euch mal vor, jeder von uns gibt eine Woche Zeit pro Jahr in ökologische Restrukturierung. Es wäre ein Wahnsinn an Wirkung. Lieber Aber wird lamentiert, gestritten, destruktiv angeprangert. Das ist, was viele von uns müde macht. Daraus zieht man keine Zufriedenheit. 2/2

@manomama

Ich bin das sehr bei Ihnen. Es ist viel schwerer aktiv für etwas zu sein, als einfach nur gegen etwas zu sein.

@die_christine @manomama Oftmals sind die Menschen, die aktiv gegen etwas sind aber auch aktiv für etwas. Das wird nur gern bewusst ausgeblendet. Gerade aktivistische Gruppierungen und Protestierende haben häufig Forderungen, die meistens sehr bedacht und in einigen Fällen sogar gut ausformuliert sind. Zwei Seiten der gleichen Münze.