Ich finde es schade, dass es kaum noch Linke gibt, die sich dezidiert für unendliches Wachstum aussprechen, weil genau das die Emanzipation des Menschen bedeuten würde. Auch deswegen fühle ich mich politisch heimatlos. Aber das ist natürlich mein Problem, ich werf das keinem vor
@larsweisbrod Emanzipation wovon? Von den Zwängen und Einschränkungen der Natur? Dann würde ich dir auf jeden Fall Recht geben. Dieses Zurück-Zur-Natur-Romantisiere habe ich nie so ganz verstanden.
@cetto
Dumm nur dass Gesellschaft nur so funktioniert dass sie uns zur zweiten Natur wird, mit Zwängen und Einschränkungen... Und das ist kein Problem dass sich mit einer anderen Form sozialer Organisation lösen ließe.
@larsweisbrod
@apublicimage @cetto naja doch mit Anarchismus (würde graeber sagen)
@larsweisbrod
Vllt. Aber Sprache zB ist auch zweite Natur. Oder Moral (gerade die!). Heißt ja nicht dass man sie nicht ändern kann,aber das funktioniert nicht durch bloße Verabredung oder per Entschluss. Das muss geübt, praktiziert, gelebt werden, wird dadurch selbstverständlich und entkommt so nicht einem gewissen Zwangscharakter.
@cetto